» Pflanzen


Autor: Richert

Seit einigen Jahren greift ein weltweites Bienensterben um sich. Lange rätselten Forscher über die Ursachen. In Deutschland gibt jetzt eine Langzeitstudie Aufschluss über die Gründe.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Bienen sind zwar im Alltag ziemlich nervig, aber dieses Zitat von Albert Einstein zeigt, wie wichtig die Biene für uns Menschen eigentlich ist.     [...mehr]



Autor: Richert

Die Frage „Warum ist die Banane krumm?“ hat sich wahrscheinlich jeder schon mal gestellt. Sie ist sogar zu einer Redewendung geworden und wird bei nervigen Fragen als Gegenfrage genutzt. Ernst gemeint wird sie meist nur noch von Kindern.

Warum ist die Banane krumm?“, wird meist mit scherzhaften Antworten wie „weil keiner in den Urwald zog und die Banane gerade bog“ oder „damit sie EU konform ist“ beantwortet. Doch es gibt auch einen wahren Grund für die Krümmung der Banane.

Die aus Asien stammende Frucht beschäftigt schon lange Kinder und insgeheim auch Erwachsene.

In ihren Ursprungsländern den Philippinen und Indonesien wird sie meist als Gemüse verzehrt. Die dortige Kochbanane schmeckt roh allerdings überhaupt nicht.

In Europa wird die Dessertbanane mit ihrem charakteristischen süßen Geschmack roh verzehrt.

Warum ist die Banane krumm?

Sicherlich sieht eine krumme Banane auch gut aus. Besonders in der Obstschale macht sie neben Äpfeln und anderem Obst mit ihrer Form eine tolle Figur. Das ist jedoch noch keine Antwort auf unsere Frage.    [...mehr]



Autor: Richert

Der sekundäre Pflanzenstoff Artemisinin kommt in den Blüten und Blättern des Einjährigen Beifußes vor und findet in der Medizin Verwendung als Medikament gegen Malaria.

Artemisinin - Medikament gegen Malaria wird nun in Hefezellen produziert ©Flickr/dr_relling

Da aber die Gewinnung des Medikaments sehr aufwendig ist, haben nun US-amerikanische Forscher das Unternehmen Amyris gegründet und ein neues Verfahren in die Welt gerufen. Anstelle des Einjährigen Beifußes sollen nun Hefezellen das Medikament Artemisinin produzieren.    [...mehr]



Autor: Richert

Äpfel sind gesund, denn sie enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Doch vielen vergeht der Appetit auf einen knackigen und saftigen Apfel, wenn er kurz nach dem Anschneiden braun wird.

Apfel ©Flickr Selma90

Der Apfel, die verbotene Frucht, die Adam und Eva aus dem Paradies vertrieb, ist das beliebteste Obst. Mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen stärkt die runde Frucht die menschliche Gesundheit.    [...mehr]



Autor: Richert

Neue Forschungsergebnisse zeigen Unerwartetes: Pflanzen sind viel höher entwickelt, als wir bisher angenommen haben. Manche Forscher sprechen sogar von einer Intelligenz bei Pflanzen.

Fleischfressende Pflanze © flickr / josef.stuefer

Intelligenz – Im weitesten Sinne bezeichnet dieser fast inflationär gebrauchte Begriff die geistige Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, Probleme zu lösen, Wissen anwenden und abstrahieren zu können. Doch ist Intelligenz ein Attribut, was nur dem Menschen und vielleicht dem Tier zuzuordnen ist?

Verfügen Pflanzen über Intelligenz?

Man darf staunen: Immer mehr Forschungsergebnisse lassen Pflanzen in einem ganz neuen Licht erscheinen und stellen sogar Vergleiche zu Tieren an. Alte Auffassungen von Pflanzen als primitive Lebewesen, die verharrend einfach existent und „dumm wie Stroh“ sind, sind längst überholt.

Doch wo könnte die Intelligenz bei Pflanzen angesiedelt sein? Schließlich verfügen sie über kein Gehirn und nicht über Nerven, wie sie von Menschen oder Tieren bekannt sind. Auch von „klassischen“ Sinneswahrnehmungen wie Hören, Sehen, Riechen, Schmecken oder Tasten kann nicht die Rede sein. Doch ist bewiesen, dass Pflanzen komplexe und sensible Reaktionen auf äußere Reize zeigen.    [...mehr]



Autor: Martin

Kaum jemand mag gerne Fleisch aus Massentierhaltung essen. Getan wird es trotzdem oft. Der Schaden ist aber nicht nur für die Tiere groß.

Fleischinspektion Quelle: Wikipedia public domain

Große Fastfoodketten, die billiges Fleisch verwenden greifen dabei oft auf Fleisch aus Massentierhaltung zurück. Die Konsumenten denken oft darüber nicht nach. Neben dem Umstand, dass die Massentierhaltung für die Tiere selbst sehr unangenehm ist, sind noch weitere negative Auswirkungen zu bemerken.

Man könnte glauben, dass Tierfutter für Hühner und Kühe Ähnlichkeiten mit dem hätte, was diese Tiere für gewöhnlich fressen. Forschern ist es nun jedoch gelungen etwas anderes zu zeigen. Die Nuggets in Fastfoodketten, die aus Hühnerfleisch bestehen und die Burger, die aus Rindfleisch bestehen, weisen Isotope auf, die typisch für ein bestimmtes Nahrungsmittel sind: Mais. Hieraus lässt sich Schlussfolgern, dass die Tiere im wesentlichen mit Mais gefüttert wurden.    [...mehr]



Autor: Martin

Bäume saugen Wasser aus der Erde auf und transportieren es bis in die höchsten Blätter. Nun ist es gelungen ein Modell zu bauen mit dem Thesen bestätigt werden, die dieses Phänomen erklären.

Buchenstamm GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Bäume transportieren jeden Tag bis zu mehrere hundert Liter Wasser von den Wurzeln bis zu den Blättern. In den Blättern wird das Wasser für die Photosynthese benötigt und für die Aufrechterhaltung der Blattstruktur. Schon seit einger Zeit gibt es Theorien dazu, wie es dem Baum gelingt den Wassertransport zu bewerkstelligen. Tobias Wheeler und Abraham Stroock von der Cornell University in Ithaca ist es nun gelungen eine Art künstlichen Baum herzustellen, in dem die Effekte reproduziert und beobachtet werden können.    [...mehr]



Autor: Martin

Nicht nur Menschen werden von zu starker Sonneneinstrahlung geplagt. Auch Algen können von zuviel Sonne eine Art Sonnenbrand bekommen.

Kieselalge public domain

Für Menschen gibt es verschiedene Arten sich vor der Sonne zu schützen. So ist das Sonnenbad mit Sonnenmilch mit richtigem Lichtschutzfaktor kein großes Problem. Am besten ist es jedoch die pralle Sonne einfach zu meiden. Meeresalgen haben diese Möglichkeit nicht. Sie sind der Sonne ausgeliefert. Das waren sie schon immer und sind deshalb evolutionär auch darauf eingestellt. Immerhin können sie ähnlich wie wir Menschen “braun” werden. Wir produzieren Melanin und die Algen einen ähnlichen Stoff, der die schädliche Wirkung von UV-Strahlung einschränkt. Außerdem können die Proteine, die für die Lichtaufnahme zuständig sind reduziert werden. So wie wir Menschen unsere Grenzen bei der Anpassung haben, haben es die Algen auch. Und ihre Grenze ist erreicht.    [...mehr]



Autor: Martin

Einige mögen deshalb keine Zwiebeln schneiden – es führt zu Tränen. Das muss jedoch nicht sein.

Zwiebel GNU-Lizenz für freie DokumentationZwiebelzellen beinhalten das Enzym Alliinase und in ihrer Zellwand eine schwefelhaltige Aminosäure. Beide können zu Propanthial-S-Oxid werden, wenn sie austreten. Dieses reizt die Augen und führt zu Tränen.

Gentechniker versuchen nun Zwiebeln zu entwickeln, die diese Bestandteile nicht mehr haben. Das ist allerdings nicht so leicht, zumal sie auch für den Geschmack mitverantwortlich sind. Erste Marktreife Produkte der Pflanze sollen noch bis zu 10 Jahre auf sich warten lassen. Wer bis dahin nicht weiter weinen möchte, dem beschert die japanische Schmiedekunst eine Lösung.

Unagisakihocho GNU-Lizenz für freie DokumentationDas Hōchō-Messer ist in der japanischen Küche weit verbreitet. Mit ihm lassen sich Zwiebeln ohne Tränen schneiden. Ein Wunder ist dies jedoch nicht. Je schärfer ein Messer ist, desto weniger Zellen werden zerdrückt und desto weniger Zwiebelsaft tritt aus. Die japanischen Messer sind nun besonders scharf. Sie werden ähnlich wie die Samuraischwerter verarbeitet. Ein harter Stahl wird mit einem weichen Eisen verbunden. Die Schichten werden ineinander gefaltet und dann unter Hitze zusammengepresst. So entstehen z.T. sehr viele Schichten. Hierdurch wird es ermöglicht Härte ohne Brüchigkeit zu erhalten. Die japanische Küche kennt viele unterschiedliche Messer. Genannt sei nur das Santoku. Es heißt “Die drei Tugenden” für Fleisch, Fisch und Gemüse. Es handelt sich um ein Allzweckmesser. Doch es gibt noch viele andere Arten.

Mir sind diese Messer etwas zu teuer und in der Pflege etwas zu aufwendig, sie können schließlich rosten. Da warte ich lieber noch ein paar Jahre und finde mich mit den Tränen ab…obwohl es gibt mittlerweile auch ein Zwiebelspray…doch das ist eine andere Geschichte.    [...mehr]



Autor: Martin

Es wird zwar keine Flut biblischen Ausmaßes erwartet, aber dennoch gibt es Gründe dafür, Pflanzensamen zu sammeln und einzufrieren.

Eingang Samenbank (c) Global Crop Diversity Trust

So kann es viele Gründe für dsa verschwinden von Pflanzenarten geben: Umweltkatastrophen, Kriege und am wichtigsten: Umweltzerstörung durch den Menschen. So werden Regenwälder abgeholzt und eine Klimaerwärmung erzeugt. Im letzten Artikel habe ich ja schon erwähnt, wie die Klimaerwärmung zur Verdrängung von Pflanzenarten im Hochgebirge führt. Aber auch wenige offensichtliche Wege der Artenverdrängung gibt es. So wird in der Landwirtschaft mittlerweile oft in Monokulturen angebaut. Es wird nur eine Getreidesorte oder Apfelsorte usw. angebaut. Die anderen Arten können dadurch verschwinden, insbesondere, wenn gentechnisch veränderte Pflanzen sich in der ökologischen Nische der anderen möglichen Nutzpflanzen ausbreiten.

Eingang Samenbank Photo (c) Mari Tefre/Global Trust DiversityIn Spitzbergen wurde nun eine Samenbank gebaut, die tief ins Eis hineinführt. Der Eingang ist so hoch gelegen, dass selbst ein Ansteigen des Meeresspiegels keine Auswirkungen hätte. Tief im Eis herrscht Permafrost. Das heißt, dass die Temperatur nie auf über -5° Celsius ansteigt. Die Samen werden auf -18°C gekühlt. Damit sind sie tausende von Jahren noch nutzbar.

Jedes Land ist dazu aufgefordert Samenproben nach Spitzbergen zu schicken und sehr viele Länder haben das auch schon getan. Es bleibt zu hoffen, dass es nie notwendig sein wird, auf die Samen der Samenbank zuzugreifen.    [...mehr]


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