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Wenn man Gläubig ist, dann hat man es meistens relativ einfach zu sagen, ob man nun Christ, Jude, Moslem, Buddhist oder Hinduist ist. Jemand, der nicht ganz so fest an einen Gott glaubt, hat es da manchmal schwieriger, zumal die Agnostiker gerne einmal mit den Atheisten verwechselt werden.
Dabei unterscheiden sich Agnostiker und Atheisten in vielen Dingen, nicht zuletzt in der Überzeugung und genau darum geht es ja.
Atheisten und Agnostiker – Wortherkunft
Der Atheist lässt sich relativ leicht herleiten, denn er kommt aus dem Altgriechischen, wobei „Theos“ soviel wie „Gott“ bedeutet und das „A“ im Präfix als Negierung, bzw. „ohne“ wirkt, was also insgesamt auf „ohne Gott“ zurück führt.
Der Agnostiker leitet sich ebenfalls aus dem Altgriechischen und zwar der „Gnosis“ („Erkenntnis“) und wiederum dem negierenden A-Präfix, so ist er „ohne Erkenntnis“, was jedoch keineswegs vermitteln soll, dass er sich selbst für dumm hält.
Der Atheist ist also derjenige, der ohne Gott ist und glaubt, während der Agnostiker sich der genauen Erkenntnis über Gott entzieht, sich also nicht ganz sicher ist.
Zwar gibt es Stimmen, die den Agnostizismus zum weitläufigen Atheismus zählen, allerdings wird man sich schwer tun, tatsächlich einen Atheisten zu finden, der sich auch wirklich als Agnostiker bezeichnen würde. [...mehr]
In der Philosophie gehört Ethik zum praktischen Teil, denn sie soll maßgeblich das Miteinander regeln. Doch in den Auffassungen, was genau Ethik ist und welche Aufgaben sie hat, scheiden sich die Geister.
Gerade wenn es um Gentechnik geht, werden immer wieder “ethische” Einwände in die Diskussion geworfen, doch gerade weil sich da nicht selten eher religiöse Tradition trifft, ohne wirklich auf die ethischen Grundsätze einzugehen, ist es hilfreich, zu wissen, was mit Ethik eigentlich gemeint ist. [...mehr]
In der Wissenschaft – so meint man – gilt der Beweis, die Fakten und die Untersuchungen. Doch die jüngsten Schlagzeilen zeigen, dass es im Zweifel schon reicht, eine interessante, wenn auch unglaubwürdige Geschichte zu haben, um populär zu werden.
Als die Infos über die Neutrinos und ihre Geschwindigkeit durch die Medien liefen, regten sich viele „Intellektuelle“ auf, dass dieses Thema ganz sicher nicht für die normale Bevölkerung bestimmt sei, die doch völlig überreagiere, weil man ja noch gar nicht wisse, was daran wäre, an der womöglichen Widerlegung der Relativitätstheorie. Stattdessen sollte man derartige Ergebnisse erst präsentieren, wenn man genügend Beweise und/oder Gegenbeweise hätte.
Wissenschaftliche Ergebnisse vs. Theorien
Aber genau diese Einstellung hat mehr und mehr dazu geführt, dass unser Bild vom Verfahren einer wissenschaftlichen Untersuchung völlig verzerrt wurde. So gehen doch die meisten davon aus, dass Wissenschaftler forschen, dann ein Ergebnis haben, sich daraus ihre Theorie herleiten und sie präsentieren und alles ist gut.
Wenn das stimmen würde, dann wären Yeti und Riesenkrake – die derzeit alle Klatschblätter unterhalten – eine umwerfende Entdeckung, sieht man sich die Ergebnisse jedoch genauer an, muss man nicht nur an den daran arbeitenden, studierten Koriphäen zweifeln, sondern auch an der allgemeinen Auffassung, wie Wissenschaft funktioniert. [...mehr]
Osama bin Laden ist tot und ein großer Teil der Weltbevölkerung schreit vor Glück laut auf. Aber wie steht eigentlich das Völkerrecht zur Tötung von Terroristen? Dieser Frage soll im Folgenden nachgegangen werden.
Der Tod des Terroristen hat für viele Fragen gesorgt. Unter anderem wird nun diskutiert, ob ein Terrorist ohne Gerichtsverfahren getötet werden darf und ob eine solche Aktion auf einem anderen Staatsgebiet erfolgen darf. [...mehr]
Das Orakel von Delphi ist weltweit wohl das bekannteste Orakel. Heute sind bei uns meist noch witzige Party-Spiele wie das Gummibären-Orakel beliebt. Aber wie kam der Kult um die übersinnliche Hilfe bei Entscheidungsfragen eigentlich zustande?
Das Orakel in Delphi gehört noch heute zu einer der meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten in Griechenland. Der antike Tempel am Berghang des Parnass nahe der Stadt Delphi wurde von den Menschen in der Antike besucht, um Hilfe in Form eines göttlichen Rats oder einer Voraussehung zu erhalten, die ihnen bei der Entscheidung sowie wichtigen Fragen helfen sollten. Die eingetroffenen Weissagungen stellen Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete noch heute vor ein Rätsel.
Das Orakel von Delphi und seine Weissagungen
Die Antworten wurden über die Pythia, einer Priesterin und Medium, durch das die Götter sprachen, mitgeteilt. Um sich für die Voraussagungen empfänglich zu machen, setzte sie sich vorher durch das Inhalieren von Gasen, die aus einer Erdspalte hinauf stiegen, in einen Trancezustand.
Die Weissagungen wurden von der Pythia in Form von Orakelsprüchen mitgeteilt, die allerdings nicht direkt eine Antwort ergaben, sondern gedeutet und interpretiert werden mussten. Zum Dank machte man dem Orakel ein Opfergeschenk. Individuelle Entscheidungshilfe soll jedoch nur den wohlhabenden Fragestellenden vorbehalten worden sein. Die ärmeren Menschen mussten mit dem Binärorakel, was uns heute noch von Partyspielen bekannt ist, vorlieb nehmen. Das heißt, dass die Fragen nur mit “ja”und “nein” beantwortet wurden. Dafür griff die Pythia in einen Eimer mit verschiedenfarbigen Bohnen, wobei die weißen „ja“ bedeuteten, die schwarzen „nein“.
Das Orakel – ein wissenschaftliches Rätsel?
Heute ist das sagenumwobene Orakel umstritten und stellt die Wissenschaftler vor ein Rätsel. So streitet man z.B., ob aufsteigendes Ethylen den Trance-Zustand der Pythia verursachte oder aber ein Sauerstoffmangel, der durch eine hohe Methan- und Kohlendioxid-Konzentration an der Felsspalte zustande kam, die Halluzinationen auslöste. [...mehr]
Die meisten werden denken, dass die Philosohie aus dem heutigen Griechenland kommt und Namen wie Sokrates, Platon oder Aristoteles im Kopf haben. Dies ist jedoch nicht richtig, zumindest nicht ganz.
Die Philosophie hat sich tatsächlich in Griechenland entwickelt. Dieses bestand damals jedoch nicht so wie heute in einem einheitlichen Staat. Vielmehr gab es verschiedene Gruppen, die auch gar nicht auf dem heutigen Gebiet Griechelands gelebt haben.
Entwickelt hat sich die Philosophie ungefähr 600 v. Chr. Zentrale Städte waren hierfür Milet und Elea. Milet lag an der heutigen Westküste der Türkei und Elea lag im südlichen Italien. In Milet lebten die Ionier und in Elea Griechen, die vor den Persern geflohen waren. [...mehr]





