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Autor: Richert

Verschwörungstheorien sind so eine Sache, ob nun durch Numerologie, Zufall oder starke Symbolik – wenn man will, kann man so gut wie alles in jedes noch so banale Ereignis herein lesen. Welche Verschwörungstheorien vollkommen verrückt erscheinen? Wir haben sie gesammelt.

Der Mensch ist an sich unfähig, Zufall und Chaos zu akzeptieren, weshalb es unsere Kognition automatisch so arrangiert, dass wir Zusammenhänge kreieren, ob diese nun wirklich da sind oder nicht.

Der Wunsch nach Zusammenhängen gebärt die Verschwörungstheorie

Hat man erst einmal diesen Zusammenhang für sich kreiert, tritt es oftmals ein, dass man Gegenargumente ignoriert und selbst unwahrscheinliche Argumente für diesen Zusammenhang in das bestehende Bild hinein zwängt.

Das ist nichts ungewöhnliches, selbst in der Wissenschaft, ja, quasi überall im Leben verwerfen wir Informationen, die nicht mit unseren Weltbildern überein stimmen und festigen diese stattdessen mit Informationen, die sie bestätigen.

Was ist eine Verschwörungstheorie?

Das Interessante bei der Verschwörungstheorie ist jedoch, dass der „Glaubende“ fest davon überzeugt ist, dass es keine festen Beweise gibt, eben weil irgendeine geheime Organisation oder Macht es nicht zulässt.    [...mehr]



Autor: Richert

Osama bin Laden ist tot und ein großer Teil der Weltbevölkerung schreit vor Glück laut auf. Aber wie steht eigentlich das Völkerrecht zur Tötung von Terroristen? Dieser Frage soll im Folgenden nachgegangen werden.

Die gezielte Tötung von Osama bin Laden stößt auf große Kritik ©Flickr/saraab™

Der Tod des Terroristen hat für viele Fragen gesorgt. Unter anderem wird nun diskutiert, ob ein Terrorist ohne Gerichtsverfahren getötet werden darf und ob eine solche Aktion auf einem anderen Staatsgebiet erfolgen darf.    [...mehr]



Autor: Richert

Die NATO, North Atlantic Treaty Organization, ist eine weltweite Organisation, die den so genannten Nordatlantikvertrag umsetzt. Dabei handelt es sich um Militärbündnis, dem nordamerikanische und europäische Staaten angehören. Die Organisation wurde 1949 gegründet.

NATO - Airbase in Geilenkirchen ©Flickr/Obskurantist

Seit 1967 hat die Organisation ihren Sitz in Brüssel, nachdem dieser sich zuvor in Washington und in Paris befand. Die ursprünglich formulierten Ziele haben sich über den Zeitraum der Existenz der NATO nicht geändert.    [...mehr]



Autor: Martin

Dass Eier aus Massentierhaltung ein Problem aufwerfen ist vielen bekannt, dass jedoch die Legehennenzucht schon eine Stufe vorher ein Problem darstellt, soll hier erläutert werden.

Legebatterie GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Irgendwo müssen die Hühner ja her kommen, die die Eier legen sollen. Hierzu gibt es spezielle Zuchtbetriebe. Diese züchten jedoch nur weibliche Hühner und keine männlichen, denn diese legen keine Eier und sind auch für die Fleischproduktion nicht brauchbar. Naturgemäß schlüpfen aus den Eiern 50% weibliche und 50% männliche Hühner. Was nun also machen mit den männlichen Kücken?    [...mehr]



Autor: Richert

In der Vorentscheidung zu den US Wahlen auf demokratischer Seite führt zur Zeit Barack Obama. Hilary Clinton liegt 183 Stimmen zurück. Die letzten 3 Staaten, in denen gewählt wird, sind Puerto Rico, South Dakota und Montana. In denen kann ein Kandidat maximal 86 Stimmen abgreifen.

Eine klare Sache also? Noch nicht ganz. Denn um zu gewinnen, benötigt jeder der Kandidaten mindestens 2026 Delegierte. Weder für Obama mit aktuell 1963 noch für Clinton mit 1780 Delegierten reichen die 86, um diese Grenze zu überschreiten.

Somit hängt der Ausgang der Wahl nicht an den Demokraten, die sich bereits knapp für Obama entschieden hat, sondern an den “demokratischeren” Demokraten, den sogenannten Superdelegierten. Die setzen sich aus Parteifreunden, Funktioniären und verdienten Politikern der demokratischen Partei zusammen.

Deren Stimme wird unabhängig von der Vergabe der restlichen Delegierten geregelt, diese werden in den einzelnen Staaten über Verhältniswahlrecht geregelt. (dazu: Das Wahlverfahren in den USA) Ingesamt gibt es 797 Superdelegierte, von denen 587 sich bereits für eine der beiden Seiten entschieden haben. Es verbleiben also gut 200. Um diese 200 Superdelegierten wird bis zum Wahlausgang heftig gebuhlt werden. Clinton dürfte bei ihnen die besseren Chancen haben, weil sie aus einer traditionell mit der politischen Oberschicht verwachsenen Familie hat.

Auf der anderen Seite hat Obama schon jetzt mehr Superdelegierte auf seiner Seite als seine Widersacherin und einen Vorsprung von 183. Ich denke, Obama wird das Rennen machen, aber solche Prognosen sind in der Politik bekanntermaßen nicht sonderlich verlässlich.    [...mehr]



Autor: Martin

Für viele ist schon nicht ganz klar wie der Präsident der USA gewählt wird, wie aber die Präsidentschaftskandidaten gewählt werden, ist oft sehr unklar. Da hilft es auch nur wenig, wenn Zeitungen ganz selbstverständlich von Superdeligierten und ähnlichem reden.

USA Lizenz: public domain Der Präsident wird von Wahlmännern gewählt, die wiederum direkt von der Bevölkerung gewählt werden. Die Wahl der Kandidaten der einzelnen Parteien ist da schon komplizierter. Was diesen Punkt angeht, sind die USA zumindest demokratischer als Deutschland. Die Kandidaten für das vergleichbare deutsche Amt des Bundeskanzlers werden nicht gewählt. Sie werden einfach durch die Partei bestimmt. In den USA stimmt die Bevölkerung in den Vorwahlen über die Kandidaten der Partei ab.

Dabei werden Wahlmänner in jedem Bundesstaat gewählt, die dann den Präsidentschaftskandidaten wählen. Hierfür gibt es unterschiedliche Verfahren. Bei den open primarys kann jeder für jede Partie einen Kandidaten (bzw. einen Wahlmann, der für einen Kandidaten ist) wählen. Das heißt, Demokraten dürfen z.B. mitbestimmen, wer der Kandidat für die Republikaner wird. Bei den closed primarys können nur diejenigen wählen, die sich zu der Partei bekennen für die sie wählen. Bei den Caucus müssen dahingegen alle die wählen wollen sich zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort befinden, um dort öffentlich für einen Kandidaten zu stimmen. Hierbei wird in recht kleinen Wahlkreisen jeweils für Wahlmänner gestimmt.

Die Wahlmänner werden übrigens mit relativer Mehrheit gewählt, d.h. die Person gewinnt, die die meisten Stimmen hat (winner takes all). Wenn dann all diese Wahlmänner in allen Bundesstaaten gewählt worden sind, dann stimmen sie über den Präsidentschaftskandidaten ab. Hierfür braucht es dann eine absolute Mehrheit. Wird diese nicht erreicht, kommen die sogenannten Superdeligierten ins Spiel. Dabei handelt es sich um wichtige Personen der Partei, wie Gouverneure, Senatoren oder Repräsentantenhausabgeordnete. Diese bestimmen dann, wer Kandidat sein soll. Dies wurde eingeführt, um unüberwindbare Konflikte zu vermeiden.


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