» Roboter


Autor: Richert

Ah, die Welt der Roboter, eine Welt der Wunder, des Staunens und des Terrors, wenn man an die Konsequenzen von immer intelligenter werdender Maschinen denkt. Die neuste Erfindung könnte eng verwandt mit einem gewissen Nachbarn von Spongebob sein.

In Harvard erstellt, ist der sogenannte „Soft Robot“ ein Plastikwesen ohne „Knochen“, bzw. ohne ein inneres Skelett, das ihm Stabilität verleihen würde.    [...mehr]



Autor: Richert

Ist die Künstliche Intelligenz eine Konkurrenz zur menschlichen Intelligenz oder eine Ergänzung? Beim jährlich ausgelobten Loebner-Preis treten Mensch und Maschine gegeneinander in einem Überzeugungswettstreit an. Bislang liegt der Mensch noch vorne, aber der Abstand wird immer geringer.

Im Film “Blade Runner” sind die sogenannten Replikanten äußerlich nicht von den natürlichen Menschen zu unterscheiden. Doch in ihrem Inneren tragen sie einen programmierten Code, der ihnen nur eine Lebenszeit von vier Jahren erlaubt. Dramatisch wird es als sich ein Blade Runner in eine Replikantin verliebt.

Künstliche Intelligenz © flickr/briandeadly

Von solchen Szenarien sind wir noch um einiges entfernt. Aber Forscher in aller Welt arbeiten an Robotern, die die menschliche Intelligenz verblüffend imitieren können.

Geprägt wurde der Begriff “Künstliche Intelligenz” 1955 von dem amerikanischen Informatiker John McCarthy (*1927). Vorreiter der modernen Computertechnologie war der geniale britische Mathematiker Alan Turing. Auf ihn berufen sich noch heute Wissenschaftler der Künstlichen Intelligenz.

Der Turing-Test

Nach Turing ist auch der sogenannte Turing-Test benannt, der einen Richtwert für die Intellignez von Maschinen gibt. Bei diesem Test führt ein ‘normaler’ Mensch eine Unterhaltung mit einem anderen Menschen und einem Roboter. Beide versuchen nun, den Fragesteller davon zu überzeugen, dass sie eben denkende Menschen sind. Dieser Test wird mit mehreren Versuchspersonen gemacht. Wenn mindestens 30 Prozent davon nicht eindeutig sagen können, wer Mensch, wer Maschine ist, dann hat die Maschine den Test bestanden.

Bisher hat das keine Maschine geschafft. Doch im vergangenen Jahr kam erstmals eine Künstliche Intelligenz verdammt nah an diese kritische Marke. Seit 1991 gibt es eigens einen Preis, den Loebner-Preis, für den Turing-Test. Der US-Unternehmer Hugh Loebner lobt demjenigen Programmierer eine Prämie von 100.000 US-Dollar aus, der die 30 Prozent knackt. Immerhin noch 3000 US-Dollar gibt es für das Programm, das einem menschlichen Gesprächspartner am nächsten kommt. Und das war im Jahr 2008 der Roboter „Elbot“. Er schaffte ungeheure 25 Prozent.

A.I. im Film

Müssen wir uns also darauf gefasst machen, künftig bei einem Date klammheimlich zu hinterfragen, ob man nicht etwa einem attraktiven Replikanten gegenüber sitzt, so wie im Film “Blade Runner”?

Und wird es irgendwann möglich sein, niedliche “Mechas” wie im Spielberg-Film “A.I. – Künstliche Intelligenz” zu adoptieren?

Frage, keine Antworten. Nur Befürchtungen. Zu Recht?



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Autor: Martin

Panorama Bild des Rover vom Mars public domain

Schon seit vier Jahren rollt er über den Mars und sendet Daten an die Erde: Der Marsrover “Spirit”. Nun wird er der Nasa jedoch etwas zu teuer und wird deshalb stillgelegt.

Der Spirit Rover landete aus dem Weltraum am vierten Januar 2004 auf dem Mars. Dort sollte er eigentlich nur für drei Monate Daten sammeln. Dies tat er jedoch erfolgreich genug, dass die Nasa sich entschied ihn weiter zu betreiben – nun schon seit vier Jahren. In dieser Zeit hat er viele Gesteinsproben gesammelt und ausgewertet. Bei diesen Untersuchungen wurd auch festgestellt, dass früher einmal Wasser auf dem Mars vorhanden gewesen sein muss. Dies macht die Möglichkeit, dass es mal Formen von Leben auf dem Mars gegeben hat nicht ganz unwahrscheinlich.

Spirit public domainIm nächsten Jahr will die Nasa nun jedoch ein etwas größeres Gefährt auf den Mars schicken. Damit das Budget für diese Mission nicht überschritten wird, muss der Spirit Rover stillgelegt werden. Neben Spirit ist auch noch der Roboter Opportunity auf dem Mars aktiv. Beide zu unterhalten kostet die Nasa jährlich ungefähr 20 Millionen Dollar. Nun müssen vier Millionen Dollar eingespart werden. Ob es noch eine alternative Finanzierungsmöglichkeit zur Fortsetzung des Spirit Betriebs geben wird ist unklar. Das Forschungsteam hofft zumindest darauf.

Opportunity liefert übrigens Daten über Wolkenbewegungen und das Wetter auf dem Mars. Auch diese Daten könne dazu dienen herauszufinden, ob Leben auf dem Mars möglich und vorhanden gewesen ist. Vielleicht wird ja der neue Forschungswagen mit neuer Technik tiefere Einblicke ermöglichen.    [...mehr]



Autor: Martin

Phoboter (c) University of Amsterdam’s HCS and ISLA lab
Einige kennen den großen inneren Konflikt, den Roboter wie Data von der Enterprise austragen müssen. Sie wollen menschlich sein, aber haben keine Gefühle. Der Phoboter soll nun zumindest Angst simulieren können.

Ein Forscherteam der Univesität Amsterdam hat den Phoboter erfunden. Mit ihm haben sie an dem Wettbewerb “Human-Robot Interaction 2008″ teilgenommen. Der ängstliche Roboter scheint die Jury überzeugt zu haben. Zumindest hat er den ersten Platz belegt. Hoffentlich ist er nicht ängstlich zurückgezuckt, als man ihm die Siegermedaille umlegen wollte. Denn zurückzucken, das macht er.

Schließlich ist er auch nicht sonderlich groß. Eine Katze könnte ihn schon umrempeln. Kommt nun etwas großes plötzlich auf ihn zu, zieht er den Kopf zurück, streckt die Arme aus und fängt an sich zu drehen. Um das ganze etwas eindrucksvoller zu machen, kann er auch noch interessiert oder traurig schauen. Der Phoboter ist seiner Angst jedoch nicht hilflos ausgeliefert. Er kann sie überwinden. Dazu muss er ein wenig Zeit mit den angsteinflößenden Dingen verbringen. Dadurch gewöhnt er sich an sie und legt seine Angst ab.

Aber wozu braucht man nun einen ängstlichen Roboter. Es schiene doch viel großartiger, wenn man ein Stück Technik hätte, die eben nicht die eigenen Ängste teilen. Doch der Phoboter kann pädagogisch eingesetzt werden. Kinder die unter Phobien leiden, sollen im Spiel mit dem Phoboter erkennen, dass es in Ordnung ist Ängste zu haben, dass man diese jedoch auch überwinden kann. Gelingt dass nicht, ist der Phoboter zumindest ganz niedlich. Mal schauen ob er auf den Markt kommt. Den zweiten Platz bei dem Wettbewerb belegte übrigens der “Pot Bot”. Er überwacht Zimmerpflanzen…



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Autor: Martin

Roboter werden mitlerweile an vielen Orten eingesetzt. Die Anforderungen steigen. Oft wird bei der Entwicklung von bestimmten Techniken bei der Natur abgeguckt.

Roboterratte © Universität SheffieldSo gibt es heutzutage Roboter die sehen können und Gesichter erkennen, Roboter die hören können, ja auch welche die riechen können. Doch nun sollen sie endlich auch ganz besonders gut tasten können. Dafür hat man mal wieder die Natur als Vorlage verwendet. Ratten, Mäuse als auch Katzen und viele weitere Tiere besitzen sie: Schnurrhaare. Ein Forscherteam der University of Sheffield hat nun einem Roboter ein paar Schnurrhaare verpasst. Damit kann der Roboter, so wie die Tiere auch, Hindernisse als auch Luftbewegungen erfühlen – selbst bei vollständiger Dunkelheit. Dies lässt sich anhand der Verbiegung der Haare berechnen. Das Projekt scheint interessant genug zu sein, dass sich ein Forscherteam aus sieben Ländern in der Gruppe “Biotact” zusammengetan hat, um die Forschung voranzutreiben. Das Tierreich bietet sicherlich auch in Zukunft noch einige Interssante Phänomen, die darauf warten verstanden und umgesetzt zu werden. So wird schließlich gerade in vielen Bereichen geforscht. Sei es die künstliche Herstellung von Spinnenweben, die Bewegung von Sechsbeinern oder die wasserabweisende Oberfläche von Blättern. Wir dürfen zumindest gespannt sein, wann diese Techniken uns erreichen werden.    [...mehr]



Autor: Richert

Bill Gates hat kürzlich in einem Interview prophezeit, dass bis spätestens 2013 in jedem Haushalt – zumindest in Industrieländern – mindestens ein Haushaltsroboter vorhanden sein wird.
Doch was sind diese Haushaltsroboter überhaupt und was können sie bisher leisten?

Zuerst muss einmal gesagt werden, dass ein Haushaltsroboter nicht unbedingt so aussehen muss, wie man sich einen Roboter © by luisvillaRoboter gemeinhin vorstellt – nämlich als menschenähnliche, kleine Maschine mit Gliedmaßen aus Metall und Kabeln.
Einigermaßen gängig sind bereits heute Geräte, die selbstständig staubsaugen oder Rasen mähen. Meist sind diese relativ klein und tasten sich mit Hilfe von Sensoren durch die Zimmer bzw. den Garten des Besitzers, der künftig auf der Couch entspannen kann, während eine Maschine seine Arbeit erledigt. Fraglich ist nur, ob der hohe Preis in einem Verhältnis zur ebenfalls “hohen” Zeit, die der kleine Feger für kleinste Räume benötigt, steht.
Auf dem japanischen Markt gibt es bereits die ersten humanoiden Roboter, die tatsächlich menschenähnlich sind, dem Besitzer im Haushalt helfen sollen und sich sogar mit einem kleinen Wortschatz mit ihm verständigen sollen und im Notfall Hilfe rufen können. Diese Technologie ist jedoch noch nicht sehr weit fortgeschritten und es wird noch einiges an Entwicklungszeit brauchen, bis solche Haushalts- und Pflegeroboter ausgereift sind.
Studien und Testphasen gibt es aktuell genug. Man darf gespannt sein, ob Bill Gates Recht behält oder ob ausgepfeilte Haushaltsroboter für jedermann nur ein futuristischer (Alb-)Traum bleiben werden.    [...mehr]