Home Gesellschaft Umweltverträgliches Töten – eine deutsche Erfindung

Umweltverträgliches Töten – eine deutsche Erfindung

Man mag es kaum glauben, doch in Deutschland wird an umweltverträglichen Sprengstoffen geforscht.

In München wird an der Ludwig-Maximilians-Universität an Sprengstoffen geforscht. Es handelt sich dabei um das einzige Hochschulchemielabor Deutschlands in dem an Wehrtechnik geforscht wird. Thomas Klapötke leitet das Institut. Er bot dem Militär freiwillig seine Kooperation an. Dieses ließ sich nicht lange bitten.

Warum er das tut, dazu fallen ihm nur so einfache wie absurde Sachen ein. Die Welt sei schließlich nicht gut und wenn Freunde von ihm angegriffen würden, dann wolle er sie halt verteidigen. Unklar bleibt was für „Freunde“ er verteidigen möchte. Menschen töten ja, Natur und Umwelt verschmutzen nein. Wenn das keine deutsche Tugend ist. Leider sei der erste Teil davon durch den zweiten Weltkrieg in einigen Kreisen Deutschlands etwas in Verruf geraten. Klapötke möchte aber nicht mehr Menschen töten als nötig. Umweltverschmutzung könne schließlich Spätfolgen für Unbeteiligte haben. Krieg geht für Klapötke so: der Tyrann wird entfernt (mit Öko-Bomben) und der Rest lebt glücklich und befreit weiter. Dass in Kriegen zwar auf westlicher Seite recht wenig Menschen sterben, bei den angegriffen Ländern jedoch sehr viele, scheint er nicht zu sehen (wollen).

So forscht Klapötke also an Halogen-Aziden, die besonderns umweltschonend Menschen töten sollen. Wichtig sei dabei ein hoher Stickstoffanteil, da die Bombe dann weitestgehend rückstandsfrei detoniere. Dabei sei es gelungen den Stickstoffanteil von 35% auf 80% zu erhöhen. Wer würde nicht durch eine solche Bombe sterben wollen? Die USA scheinen das auch zu verstehen und wollen den Spregstoff auch haben. Dort hat man Angst um Regressforderungen wegen der Umweltbelastung. Es kann ja schließlich auch nicht angehen, dass nach dem Hinmorden von Tausenden von Leuten sich die Armee wieder zurückzieht und den ganzen Müll da lässt. Ob es bald auch Ökosiegel für Bomben gibt oder Ökotest für Bomben? Diese Bombe hat im Ökotest mit 1,3 Sehr Gut abgeschlossen…ich weiß ja nicht.

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4 Kommentare

  1. Tobias

    18. Oktober 2010 at 14:34

    Am besten wäre Pentazol Azid (N5 N3)! 100% Stickstoff! Hab mal einen Vortrag von ihm gehört. Der Herr nimmt z.B. auch keine Mitarbeiter aus dem nahen Osten in seinen Arbeitskreis auf. 😀 Ein echter real life troll!

  2. Laura

    19. November 2010 at 22:11

    dass man in Deutschland bei „sprengstoffen“ immer ans Töten denkt, ist ja klar.
    dass aber genau diese zB auch bei Weltraumschiffen benötigt werden, daran denkt keiner.

  3. oezlem

    29. November 2010 at 16:58

    Auch wenn Sprengstoff für andere Zweke verwendet werden kann wie für die Weltraumforschung oder sonstiges.
    Finde ich es nicht so schön das Sprengstoff oftmals gegen Menschen eingesetzt wird überall auf der welt und oftmals Atomare Sprengstoffe an Weltpolitischer Macht haben siehe USA und Russland China usw.
    Also dieser Blog zeigt mir das oftmals die optische Aufmachung des Bloges auch dem Inhalt enpricht finde ich sehr interessant habe ich schon sehr oft beobachtet.
    Ich vermute welche Menschen diesen Blog machen.
    also viel Freude euch alles gute oezlem!

  4. oezlem

    29. November 2010 at 17:01

    Auch wenn Sprengkörper für die Weltraumwissenschaften eingesetzt wird.
    So wird diese oftmals gegen Menschen verwendet.
    Bestes Beispiel die Atomaren Sprengkörper die absichtlich nicht wie in eurem Beispiel umweltfreundlich sind z.B.USA Russland China und anderer „Großmächte“bedienen sich deren Waffen in versteckten Lagern zur Machaufrechterhaltung.
    was im bei Blogs immer wieder aufällt der Inhalt entsprich der Seite absolut.

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