Home Technik Vom Holztafeldruck zum 3D-Drucker – Die Geschichte des Drucks

Vom Holztafeldruck zum 3D-Drucker – Die Geschichte des Drucks

Lettern

Texte auf Papier zu bekommen war noch nie so einfach wie heute, wir Drucken mittels eines simplen Mausklicks. Die neueste Entwicklung sind 3D-Drucker, die ganze brauchbare Gegenstände herstellen können.

Von Chinesen zum Kartoffeldruck

Schon vor 2000 Jahren versuchten sich die frühen Chinesen am Druck und pressten feuchtes Papier gegen einen Stein um einen gedruckten Text zu erhalten. In Europa kam im 7. Jahrhundert der Holzdruck auf. Buchstaben, Zahlen und Zeichen wurden in einen Holzblock geschnitzt, mit Farbe bestrichen und diese dann auf Papier übertragen. Viele kennen das Grundprinzip vom Kartoffeldruck in der Grundschule. Schnell entwickelte sich der Holzdruck weiter und Buchstaben aus Messing, Blei und Holz wurden auf Blöcken zu Wörtern zusammengesetzt. Dies machte es möglich, ganze Sätze und Bücher schneller und vor allem preiswerter zu drucken.

Ein Deutscher revolutionierte den Buchdruck

Der Mainzer Johannes Gutenberg gilt heute als Erfinder des Buchdrucks, er erfand das erste maschinenbetriebene Drucksystem Mitte des 15. Jahrhunderts. Er revolutionierte die Methode der Buchproduktion, indem er den Druck mit beweglichen Lettern, den sogenannten Mobilletterndruck erfand. Später konstruierte er die erste Druckpresse und druckte damit die berühmte „Gutenberg-Bibel“ (http://www.planet-schule.de), die aufgrund der Qualität des Drucks, bis heute noch wie neu aussieht. Seine Erfindungen brachten den Buchdruck in Europa zu einem sprunghaften Aufblühen und die Anzahl der gedruckten Bücher stieg von ca. 20 Millionen im 15. Jahrhundert auf 300 Millionen im 16. Jahrhundert an.

Drucken heute ist so einfach und günstig wie nie

Um 1850 wurde der Offsetdrucker erfunden, er druckte mit einem rotierenden Zylinder, der mit Farbe bestrichen war und diese dann an das Papier abgab. Er ebnete den Weg für moderne Drucker, die in den achtziger Jahren ihren ersten Höhepunkt erreichten. Nadeldrucker brachten die Farbe mittels einer kleinen Nadel auf das Papier und setzten Buchstaben Pünktchen für Pünktchen zusammen. Sie wurden schnell abgelöst durch heutige Tintenstrahl- und Laserdrucker. Ein Laserdrucker funktioniert, indem er Pulver aus Tonern auf das Papier schießt. Für die Heimanwendung nutzen die meisten einen Tintenstrahldrucker, der Farbe mittels Patronen auf das Papier bringt. Patronen und Toner für jeden Druckertyp gibt es zum Beispiel auf www.hq-patronen.de. Das Argument, Druckerpatronen seien zu unökonomisch und teuer, kann von vielen Onlineshops wiederlegt werden. Die frühere Empfehlung, nicht auf den Anschaffungspreis eines Druckers zu achten, sondern auf die Folgekosten, stimmt so nicht mehr. Patronen sind mittlerweile in guter Qualität und günstig anzuschaffen; egal von welchem Hersteller.

Zukunftsaussichten

Die Zukunft des Drucks liegt in der 3D-Technik, aus Kunststoffen, aber auch Metallen oder Keramik können Gegenstände zum täglichen Gebrauch hergestellt werden. 3D-Drucker werden in der Medizin oder Raumfahrt schon exzessiv genutzt, die Entwicklung für zu Hause liegt aber in der nahen Zukunft.

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