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Wasser sparen: So fließt weniger vom Konto ab

Wasser sparen: So fließt weniger vom Konto ab

Ohne Wasser ist Leben nicht möglich – eigentlich ist es allein aus diesem Grund schon ein kostbares Exilier. Dennoch ist seine Verfügbarkeit für uns selbstverständlich. Dabei ist ein sparsamer Umgang mit dem H2O heute wichtiger denn je, denn es spart kostbare Energie bei der Wassergewinnung und -aufbereitung. Zusätzlich hilft ein sparsamer Verbrauch, Geld zu sparen.

Hoher Verbrauch beim kostbaren Nass

Etwa 126 Liter Wasser sind es, die wir Deutschen im Durchschnitt pro Tag verbrauchen. Nur zwei Prozent davon benötigen wir fürs Kochen und Trinken – allein 70 Prozent aber werden für die Benutzung von Badewanne, Dusche, Toilette und Waschmaschine verbraucht. Auch bei den Energiekosten schlägt unser Umgang mit dem Wasser zu Buche: Zehn Prozent der Aufwendungen werden für das dauerhafte Bereitstellen von Warmwasser ausgegeben.

Gewohnheiten ändern und Bares sparen

Wer sowohl unsere Ressourcen als auch den eigenen Geldbeutel schonen will, kann sofort im Alltag damit anfangen: Wer beispielsweise duscht, statt zu baden, kann den Wasser- und Energieverbrauch um bis zu zwei Drittel senken. Mengenbegrenzer sind im Baumarkt günstig zu haben und reduzieren die Menge des durchfließenden Wassers um 50 Prozent. Einsetzen kann man sie am Spülbecken ebenso wie am Handwaschbecken oder unter der Dusche im Bad. Beim Gang zur Toilette sollte man regelmäßig die Spülstopptaste benutzen. Ein andere simpler Spartrick ist das Abstellen des Wassers während des Einseifens und Schamponierens der Haare, ebenso wie beim Rasieren und Zähneputzen.

Ladekapazitäten voll ausnutzen

Ganz wichtig: Wasch- und Spülmaschine immer nur voll beladen in Betrieb nehmen – es lassen sich auf Dauer so einige Liter Wasser und Kosten sparen. Beim Abwaschen mit der Hand ist es aus demselben Grund ratsam, Geschirr nicht unter dem laufenden Wasserhahn abzuspülen, sondern das Spülbacken voll Wasser laufen zu lassen, um dann darin Teller und Löffel zu reinigen. Zusätzlich ist es klug, tropfende Wasserhähne, undichte Excenterstopfen und ständig laufende Toilettenspülungen sofort reparieren zu lassen. Beim Sanieren oder neu bauen ist es eine gute Idee, Zweigriff-Mischbatterien gegen Einhand-Mischbatterien auszutauschen beziehungsweise solche anzuschaffen. Mit ihnen kann man mit weniger Handgriffen schneller die gewünschte Wassertemperatur einstellen – es fließt weniger ungenutztes Wasser durch den Hahn.

Bildquelle: Fotolia_43655428_Peter Atkins

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