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Welche Kräuter helfen bei Krankheit?

Manche Beschwerden können Kräuter genauso gut heilen wie Medikamente aus der Apotheke. Bei anderen Erkrankungen können Heilkräuter unterstützend wirken. Schon im Mittelalter wussten Heilkundige diesen Schatz zu nutzen.

Einige Heilkräuter wie Kamille oder Pfefferminze sind allgemein bekannt. In Deutschland werden jährlich 45.000 Tonnen Heilpflanzen verarbeitet. Besonders in den letzten Jahren interessieren sich wieder mehr Menschen für Heilkräuter. Heilpflanzen und Heilkräuter werden bei bestimmten Krankheitssymptomen erfolgreich eingesetzt. Ihre Wirksamkeit wurde in medizinischen Studien nachgewiesen. Bei der Einnahme von Heilkräutern kommt es auf die Dosis an. Eine zu große Menge kann giftig sein. Die Verwendung von Heilkräutern kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Kräuter und Co

Zu den Heilkräutern zählen nicht nur die Heilpflanzen, welche bei speziellen Beschwerden angewendet werden. Wir konsumieren täglich eine ganze Menge von Heilkräutern, ohne uns der Wirkung bewusst zu sein. So ist im Kaugummi Pfefferminze oder Lavendel im Badesalz. Mit Majoran, Rosmarin und Thymian werden die Speisen gewürzt. Löwenzahnblätter, Gänseblümchen und Giersch können in der Küche verwendet werden. Nelkenöl wirkt schmerzlindernd, desinfizierend und betäubend auf der Basis des Inhaltsstoffes Eugenol. Es hilft bei einer ganzen Reihe Bakterien, Pilzen und Viren. Nelkenöl wird besonders oft bei Zahnschmerzen und bei Entzündungen des Zahnfleisches angewandt. Bei Entzündungen der Mundschleimhaut und des Rachens wirkt das Öl desinfizierend. Thymian hilft gegen Husten, Fenchel gegen Blähungen und Rosmarin regt den Appetit an.

  • Fichtennadeln wirken schleimlösend bei Husten
  • Spitzwegerich wirkt antibakteriell und bei Bronchitis
  • Kamillenblüten lösen Bauchkrämpfe und bekämpfen Entzündungen
  • Holunderblüten steigern die Abwehrkräfte und wirken schweißtreibend

Natur genießen

In der freien Natur sollten Kräuter nur auf Bio Wiesen gesammelt werden. Ungespritzte Wiesen leisten einen Beitrag zum Umweltschutz. Vermeiden Sie auch Straßenränder als Sammelplatz. Damit besitzen Sie die Gewissheit, Heilpflanzen frei von Pestiziden und Abgasen zu sammeln. Beachten Sie auch die Sammelzeiten der einzelnen Heilpflanzen, Planzenteile oder Wurzeln. Heilkräuter sollten nur bei trockenem Wetter gesammelt werden. Bedenken Sie beim Sammeln, dass auch nach Ihnen noch Pflanzenfreunde Kräuter sammeln möchten.

Fazit: Bei Unwohlsein können Heilkräuter in der richtigen Dosis eine positive Wirkung haben. Sie sollten nur an bestimmten Plätzen gesammelt werden. Gehen Sie zum Arzt, wenn sich die Beschwerden nicht bessern.

IMG: Team 5 – Fotolia

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