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Zehn Fakten über Vitamin D

Wussten Sie, dass Vitamin D eigentlich gar kein Vitamin, sondern ein Hormon ist? Oder dass zu wenig Vitamin D genauso schlimm ist wie zu wenig? Diese und andere Fakten über Vitamin D lesen Sie hier und erfahren, warum man beim Sonnenbaden auch mal auf die Sonnencreme verzichten sollte.

1. Vitamin D ist gut für die Gesundheit

Vitamin D ist wichtig für den menschlichen Körper, weil er dabei hilft, Kalzium in die Knochen zu schleusen und das Skelett somit zu stärken. Außerdem senkt Vitamin D den Blutdruck und mindert das Risiko für Herzinfarkt und Diabetes. Auch auf das Immunsystem hat Vitamin D positive Effekte.

2. Der Körper kann Vitamin D mithilfe der Sonne selbst produzieren

Das tolle an Vitamin D: Der Körper kann es selbst produzieren. Dazu braucht er nicht mehr als ausreichend Sonnenlicht. Je mehr Strahlen auf die menschliche Haut fallen, desto mehr Vitamin D wird produziert. Im Sommer tanken wir also nicht nur Sonne, sondern gleichzeitig Vitamin D. Auch die Strahlen der Wintersonne regen die Produktion an.

3. Vitamin D macht gute Laune

Die Redewendung, ein sonniges Gemüt zu haben, kommt nicht von ungefähr. Vitamin D kann nämlich noch mehr, als nur die körperliche Gesundheit zu unterstützen. Es beeinflusst auch die Stimmung positiv. Weil Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht ausgeschüttet wird, kann er als echter Stimmungsaufheller bezeichnet werden. Ein Bad in der Sonne wirkt durch das Vitamin D entspannend und sorgt für gute Laune.

4. Eigentlich ist Vitamin D ein Hormon

Das „Vitamin“ in Vitamin D ist gar kein Vitamin. Auch wenn es immer noch so genannt wird, ist mittlerweile bekannt, dass es sich um ein Prohormon handelt. Genauso wie die Sexualhormone Östrogen und Testosteron gehört es zur Gruppe der Steroide.

5. Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet

Viele Menschen bilden zu wenig von dem Hormon Vitamin D. Das kann an zu wenig Bewegung an der frischen Luft liegen, aber auch an falscher Ernährung. Während optimale Weise etwa 40 Nanogramm Vitamin D in einem Milliliter Blut enthalten sein sollten, sind es bei den Europäern im Durchschnitt nur circa 20 Nanogramm.

6. Zu wenig Vitamin D bewirkt Krankheiten

Ein Mangel an Vitamin D kann allerdings zu schwerwiegenden Krankheiten führen. Zunächst sind nur die Abwehrkräfte geschwächt, man fühlt sich matt und ist anfällig für Infekte. Längerfristig können aber auch chronische Autoimmunerkrankungen, Allergien oder Osteoporose entstehen.

  • 7. Bestimmte Nahrungsmittel sorgen zusätzlich für Vitamin D
  • Neben genügend Sonnenlicht kann die Ernährung helfen, einen Vitamin-D-Mangel auszugleichen. Lebensmittel wie Fisch, Eigelb, Pilze, Milch und Milchprodukte enthalten ebenfalls Vitamin D. Die Konzentration ist allerdings zu gering um den Bedarf damit vollständig zu decken. Einen Ersatz für Sonne bieten die Nahrungsmittel nicht.

    8. Präparaten gleichen einen Mangel an Vitamin D aus

    Auf dem Markt gibt es auch immer mehr Vitamin-D-Präparate, so zum Beispiel bei www.vitaminexpress.org. Die Vitamin-D-Kapseln oder -Tabletten helfen, den Vitamin-D-Haushalt aufzufrischen. Je nach Blutwert sind unterschiedliche Dosierungen zu empfehlen. Ein Arzt kann hier Aufschluss geben und eine Überdosierung verhindern.

    9. Überdosierung sorgt für Nebenwirkungen

    Denn bei Präparaten besteht die Gefahr, zu viel Vitamin D aufzunehmen. Dann treten keinerlei positiven Effekte auf, sondern Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwäche und Übelkeit. Solche Vergiftungserscheinungen sind kurzfristige Symptome, während bei längere Einnahme von zu viel Vitamin D auch Nierenschäden auftreten können.

    10. Sonnencreme verhindert die Bildung von Vitamin D

    Um noch mehr Vitamin D aufnehmen zu können, verzichten einige Leute absichtlich auf Sonnenschutz. Weil die Sonnencreme UVB-Blocker enthält, wird dadurch auch die Vitamin-D-Produktion blockiert. Denn die UVB-Strahlen sind unerlässlich, damit der Körper das Hormon bilden kann. Beim Sonnenbaden ohne Lichtschutzfaktor sollte die Eigenschutzzeit der Haut jedoch nicht zu sehr ausgereizt werden – das Hautkrebsrisiko ist sonst zu hoch.


    IMG: Thinkstock, iStock, Hunterann

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