Apple bringt Snow Leopard

Für die meisten Nutzer eines Mac bzw. eines MacBooks steht außer Frage, dass einzig und allein die geniale Software von Apple daran Schuld ist, dass so viele Menschen sich gerne mit den Apfel-Produkten beschäftigen und diesen ihren bekannten Status erlangen konnten.

Mac OS X 10.1.5 © ToobyDoo / Flickr.com

Und genau von ebenjenem Betriebssystem gibt es nun eine neue Version auf dem Markt, genauer gesagt seit dem 28. August 2009, nämlich die Version 10.6, die den Beinamen „Snow Leopard“ trägt. Damit wird Mac OS X von einem Leoparden (Version 10.5) zu einem Schneeleoparden, was nicht nur besser klingen, sondern sich auch besser handhaben lassen soll.

Für Nutzer von älterer Mac-Hardware dürfte es von Vorteil sein, dass Mac OS 10.6 nun sechs Gigabyte weniger Festplattenspeicher bei der Installation benötigt und zudem auch im Betrieb weniger Arbeitsspeicher (Snow Leopard kann bis zu 16 Terabyte davon nutzen) für sich beansprucht als es noch in der Version 10.5 der Fall war. Allerdings muss gesagt sein, dass Mac OS 10.6 nur auf Macs läuft, die mit Hardware von Intel ausgestattet sind, ältere Modelle haben hierbei keine Chance.

Eine weitere Neuerung ist der komplette Umstieg von 32- auf 64-Bit, was viele verbesserte und schnellere Anwendungen unter der Oberfläche von Mac OS X ermöglichen soll. Insgesamt lässt sich festhalten, dass Apple wenige große Neuerungen eingebaut hat, dafür aber viele kleine, die in der Gesamtheit ein verbessertes und beschleunigtes Arbeiten mit Mac OS X erlauben.

Hat man bereits Mac OS 10.5 installiert, dann bekommt man das Update auf Snow Leopard (Version 10.6) für knapp 29 Euro, besitzt man keine ältere Version muss zwischen 169 und 499 Euro für das Update zahlen, je nachdem von welcher Version man auf welche upgraden möchte (die Server-Version ist hierbei die kostspieligste).

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