Tablet PCs als Netbook-Killer?

Vor wenigen Jahren wurde mit den Netbooks eine komplett neue Geräteklasse aus der Taufe gehoben, die noch immer mit neuen Produkten gefüttert wird, sich so langsam aber sicher Sorgen machen sollte. Denn mit den Tablet PCs steht die Wachablösung quasi schon vor der Tür.

Ben Atkin@Flickr

Angeführt von Apples iPad haben immer mehr Hersteller einen Tablet PC in petto. Neben Apple gibt es zum Beispiel das neofonie WePad, aber auch renommierte Hersteller wie HP oder sogar Google arbeiten an einem Tablet PC.

Der Hersteller von Computer-Hardware Intel hat bereits erste Anzeichen des abflauenden Netbook-Marktes veröffentlicht. Intels Verkauf von Atom-CPUs (die in fast allen gängigen Netbooks zu finden sind) ist im ersten Quartal 2010, verglichen mit dem letzten Quartal von 2009, rückläufig.

Das könnte darauf schließen lassen, dass die Menschen lieber auf die Tablet PCs warten anstatt sich ein Netbook zu kaufen. Denn immerhin wurde die Klasse der Tablet PCs mit vielen Vorschusslorbeeren bedacht und kann sich über mangelnde Beachtung nicht beklagen.

Zum Verhängnis könnte den Netbooks die Ähnlichkeit zu den Aufgabenbereichen der Tablet PCs werden. Beide Geräteklassen sind nicht sonderlich leisstungsstark sondern profitieren von einer innovativen Idee, wobei die Tablet PCs dank Touchscreen und Apples Unterstützung schlagende Argumente auf ihrer Seite haben.

Preislich gesehen dürften sich die Tablet PCs im Durchschnitt auf dem Niveau der besten Netbooks einpendeln, also um die 450 Euro herum. Damit wäre auch der Preis kein ausschlaggebendes Kriterium für einen Netbook-Kauf mehr und das wiederum könnte bedeuten, dass der Hype der Tablet PCs den Hype der Netbooks vollständig ablöst.

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2 Kommentare

  1. Jim

    6. Mai 2010 at 19:53

    Soweit ich weiß kann man bei dem I pad nicht ohne weiteres Daten abspeichern. Man brauch immer ein PC an den man dann das I pad anschließst. Von diesem erfolgt dann die Datenübertargung. Das I pad ist insofern nicht eigenständig, denke daher auch keine erstzunehmende Konkurrenz für ein Notebook, zumindest nicht in der ersten Generation…

  2. guter freund

    2. Juni 2010 at 04:37

    Das seh ich aber ganz anders! Wer unterwegs einen Text schreiben will kommt um ein Netbook nicht herum – auf einem Touchscreen schreiben ist nach ein paar Minuten unerträglich. Und der Preis ist sehrwohl ein Kriterium, denn gute Netbooks gibt es schon ab 250 eur, fast die hälfte eines iPads

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