Wie entsteht ein Erdbeben?

Die Katastrophen in Haiti haben gezeigt, dass der Mensch sich nicht gegen alles wehren kann und die Natur noch immer eine unbezwingbare Macht darstellt. Doch die Tatsache, dass Erdbeben sehr mächtig sind, ist nicht das einzig Wissenwerte am Phänomen Erdbeben.

Haiti Earthquake © United Nations Development Programme / Flickr.com

Vielen Menschen fehlt nämlich das Wissen in Bezug auf Erdbeben und es ist für sie ein Rätsel, warum Erdbeben überhaupt entstehen. Mit wenig Kenntnissen über die Beschaffenheit der Erde lassen sich Erdbeben aber recht einfach erklären.

Plattentektonik ist Schuld an Erdbeben

Wenn es ein Erdbeben gibt, dann ist dafür die Plattentektonik, also die Bewegung der Erdplatten verantwortlich. Die Oberfläche der Erde besteht aus mehreren Gesteinsplatten, zu denen zum Beispiel die Pazifische und die Eurasische Platte gehören.

Diese verschieben sich im Laufe der Zeit um wenige Millimeter und können bei Kollisionen Erdbeben auslösen. Schieben sich die Erdplatten nämlich übereinander oder verkanten, dann entsteht ein enormer Druck auf das Gestein der Erdplatten.

Spannungsentladung sorgt für Beben

Wird der Druck auf das Gestein zu groß, dann entlädt sich dieser mit einer hohen Spannung, die dafür sorgt, dass die Erde bebt. Die meisten Erdbeben sind harmlos und können nur mit hochsensiblen Instrumenten gemessen werden.

Es gibt aber auch Beben, die eine enorme Zerstörungskraft besitzen und ganze Landstriche in nur wenigen Sekunden in Schutt und Asche legen können. Das Problem bei einem Erdbeben ist, dass es oftmals nicht nur ein Beben gibt, sondern zahlreiche Nachbeben für weitere Verwüstungen sorgen.

Ebenfalls gefährlich sind Erdbeben unter Wasser (sogenannte Seebeben), die in einem Tsunami enden können und damit dem Menschen und seinen Erschaffungen viel Schaden zufügen können.

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