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Amazon stellt E-Book-Reader „Kindle“ vor

Der weltweit größte Internethändler Amazon hat das erste Mal in der Unternehmensgeschichte eine eigene Hardware vorgestellt: Den E-Book-Reader Kindle. Er ermöglicht den Download von E-Books von der amerikanischen Amazon-Seite. Es sollen bereits über 88.000 Bücher zur Verfügung stehen. Hierzu wird allerdings kein Computer benötigt: Bücher, Zeitschriften und bekannte Internet-Blogs lassen sich direkt mit dem Kindle suchen und downloaden. Dies geschieht kostenlos über das Mobilfunk-Netz – WLAN wird nicht benötigt – und soll weniger als eine Minute in Anspruch nehmen. Vorerst allerdings nur in Amerika. Über einen Deutschland-Start wurde bisher nichts gesagt. Es lässt sich aber bereits die Frankfurter Allgemeine Zeitung als E-Paper downloaden. Zudem hat man kostenlosen Zugriff auf Wikipedia.

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Das Schwarz-Weiß-Display, mit einer Größe von 6 Zoll, arbeitet mit elektronischer Tinte, es ist somit keine Hintergrundbeleuchtung nötig. Das Display soll ein ähnlich gutes Lesen ermöglichen wie normales Papier. Auch bei starker Sonneneinstrahlung soll alles gut erkennbar sein, bei dunklen Lichtverhältnissen wird man sich dann aber doch schonmal eine Hintergrundbeleuchtung herbei wünschen.

Auf dem Gerät finden über 200 Titel Platz und mit einer SD-Speicherkarte lässt sich die Kapazität erweitern. Zur Sicherheit werden alle gekauften Titel auch im Amazon-Store gespeichert, falls man mal das Gerät verlieren sollte. Das Gerät kommt Ende November zu einem Preis von 399 US-$ auf den amerikanischen Markt.

Dieser Schritt ist nicht verwunderlich, will Amazon hiermit sein angestaubtes E-Book-Geschäft ankurbeln. Mit speziellen Preisen bei Neuerscheinungen, sollen die Kunden geködert werden. Das Gerät macht auf uns insgesamt einen guten Eindruck, nur hätten wir uns ein Farbdisplay gewünscht, denn die meisten Zeitungen haben auch Farbfotos. Von der Größe passt der E-Book-Reader gut in die Arbeitstasche oder den Rucksack. Wer viel jemanden, der viel unterwegs ist, lohnt sich der Einsatz des Geräts. Schwere Bücher und Stapel von Zeitungen, die man in die Tasche gequetscht hat, gehören somit vielleicht schon bald der Vergangenheit an. Zudem wird ein Beitrag zur Umwelt geleistet, indem weniger Papier unnötig verbraucht wird.

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