Home Allgemeinwissen Nachzahlen bei der Nebenkostenabrechnung muss nicht sein

Nachzahlen bei der Nebenkostenabrechnung muss nicht sein

Die Nebenkostenabrechnung listet die umlagefähigen Kosten eines Mietshauses oder einer Wohnanlage auf und berechnet den vom einzelnen Mieter zu tragenden Anteil an den Betriebs- und Heizkosten für Strom, Wasser oder Gas. Meist flattert dem Mieter mit der Nebenkostenabrechnung eine kräftige Nachzahlungssumme ins Haus. Als Grund werden vom Vermieter meist gestiegene Energiepreise oder Versicherungen genannt. Allerdings wissen die Vermieter oft auch gar nicht, welche Nebenkosten auf den Mieter umgelegt werden können – so ist fast jede zweite Nebenkostenabrechnung fehlerhaft! Es lohnt sich, die Nebenkostenabrechnung genau zu studieren.
Grundsätzlich muss eine Abrechnung leicht verständlich sein. Man sollte direkt überprüfen, ob man als Mieter tatsächlich alle Posten tragen muss – Reperatur- und Verwaltungskosten beispielsweise sind Vermietersache. Und besteht bei den anderen Kosten Unklarheit, ist der Vermieter gesetzlich verpflichtet, alle Rechnungen offenzulegen.
Damit es gar nicht erst zu einer Nachzahlung kommt, lohnt sich der bewusstere Umgang im Haushalt. Entweder man senkt seinen oftmals allzu verschwenderischen Verbrauch oder wechselt den Stromanbieter. Und gerade bei den Heizkosten kann man immens sparen: In der kalten Jahreszeit laufen die Heizkörper auf Hochtouren, das muss aber gar nicht sein! Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 20 Grad Celsius, das heißt, diese Temperatur ist am besten für den Organismus. Tatsächlich aber sind die meisten Wohnungen überheizt – eine wahnsinnige Verschwendung, denn pro Grad Temperaturabsenkung spart man etwa sechs Prozent Heizkosten! Außerdem kann man durch richtiges Heizen noch mehr Geld sparen. So sollte man die Heizkörper in den Räumen drosseln, in denen man sich nur kurz oder über Stunden und Tage gar nicht aufhält.
Auch der Wasserverbrauch lässt sich optimieren: Spül- und Waschmaschinen sollten nur laufen, wenn sie wirklich voll sind; kleinere Mengen Geschirr etwa kann man auch mit der Hand waschen. Und im Bad sollte man sich zweimal überlegen, ob man ein Vollbad nimmt oder nur kurz duscht und so die kurze Entspannung im Schaumbad lieber tauscht mit dem beruhigenden Gefühl, bei der nächsten Nebenkostenabrechnung nicht aus allen Wolken zu fallen.
Wer bauen möchte, muss einige wichtige Punkte, vor und während der Bauphase. Wichtig ist als Erstes: Ist das Grundstück, welches ich bebauen möchte, bereits mit einer Baugenehmigung versehen? Wenn nein, wie lange würde der Antragszeitraum dauern oder stünde der Genehmigung der Bebauung möglicherweise etwas entgegen aus rechtlicher Sicht?
Ist die Genehmigung da, heißt es, den richtigen Bauträger zu finden. Vielleicht einen Architekten, der sich des ganzen Baues von Anfang bis Ende annimmt und der für sämtliche Baufirmen sorgt und diese auch überwacht, damit die Arbeiten ordnungsgemäß durchgeführt werden.
Aber auch beim Wohnungsbau, und bei der Sanierung einer Wohnung ist es wichtig, die entsprechenden Genehmigungen zu haben, um bauen und sanieren zu können. Denn ist ein Haus denkmalgeschützt, kann man nicht alle Bauten, die man vielleicht durchführen möchte, so machen, wie es eigentlich geplant ist. Und auch beim Wohnungsbau heißt es, einen Menschen zu finden, der Ahnung hat vom Fach, und der die ganze Bauphase hindurch in der Lage ist, die Handwerker und die Arbeiten zu kontrollieren und gegebenenfalls voran zu treiben.
Und noch etwas ist wichtig, sowohl beim Hausbau wie auch beim Bau und der Sanierung einer Wohnung: Die richtigen Verträge mit den Handwerkern. Diese sind auf jeden Fall vor der Niederlegung der Unterschrift auf Mängel zu prüfen und gegebenenfalls nachbessern zu lassen. Dies kann auch am besten ein Fachmann vom Bau oder ein, das Bauwesen gut kennende, Anwalt. Denn es ist sehr wichtig, in den Vertrag Konventionalstrafen eintragen zu lassen, für den Fall, dass die Handwerker und die beauftragten Firmen nicht rechtzeitig oder gar nicht fertigwerden. Auch sollten die Verträge mit Klauseln versehen sein, die dem Bauherrn die Möglichkeit geben, den Vertrag ohne große Fristen zu kündigen, wenn der Bau nicht läuft und die Handwerker schlampig oder womöglich gar nicht arbeiten. Gut ist hier immer, sich vor Ort von anderen Bauherrn die richtigen Firmen und Handwerker empfehlen zu lassen. Damit ist man meistens auf der sicheren Seite.

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