Home Allgemeinwissen Sonnenschutz – So lässt sich die Eigenschutzzeit der Haut bestimmen

Sonnenschutz – So lässt sich die Eigenschutzzeit der Haut bestimmen

Die Ozonbelastung wird immer höher. Es ist sehr wichtig sich bei einem Sonnenbad ausreichend zu schützen. Um das richtige Sonnenschutzmittel zu wählen muss man seinen Hauttyp mit der entsprechenden Eigenschutzzeit kennen. Das ist die Zeit in der man sich ungeschützt in der Sonne aufhalten kann ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Die Bestimmung des Fototyps

Zuerst muss der eigene Hauttyp, auch Fototyp genannt, bestimmt werden. In der nachfolgenden Übersicht sind die jeweiligen Fototypen und die entsprechenden Merkmale aufgeführt.

Bildrecht: daswissensblog.de

Ermittlung der Eigenschutzzeit und des richtigen Sonnenschutzfaktors

Nachdem der Fototyp ermittelt wurde kann nun die Eigenschutzzeit der Haut bestimmt und der richtige Sonnenschutzfaktor gewählt werden. Die Eigenschutzzeiten der einzelnen Fototypen sind: Typ 1 circa fünf Minuten, Typ 2 ungefähr 10 Minuten, Typ 3 circa zwanzig Minuten und Typ 4 ungefähr dreißig Minuten. Auf Sonnenschutzprodukten steht entweder die Abkürzung LSF ( Lichtschutzfaktor ) oder SPF ( Sun Protection Factor ) plus eine Zahl. Mit der Zahl muss die Eigenschutzzeit der Haut malgenommen werden um als Ergebnis die tatsächliche Zeit zu bekommen in der man sich gefahrlos in der Sonne aufhalten kann. Steht zum Beispiel eine Sonnencreme mit LSF 10 zur Verfügung, können Fototyp 1 Personen mit einer Eigenschutzzeit von fünf Minuten dann fünfzig Minuten in der Sonne bleiben.

Ausreichender Sonnenschutz ist sehr wichtig

Nach Ermittlung des Hauttyps mit der jeweiligen Eigenschutzzeit steht einem gefahrlosen Aufenthalt in der Sonne nun nichts mehr im Wege. Sehr wichtig ist das Eincremen mit Sonnencreme oder Sonnenöl mit entsprechendem Lichtschutzfaktor für den jeweiligen Fototyp. Sicherheitshalber sollte jedoch, wenn die Haut noch gar nicht an die Sonne gewöhnt ist, die Aufenthaltszeit in der Sonne um ein Drittel der errechneten Zeit reduziert werden. Es darf nicht vergessen werden dass auch bei bewölktem Himmel schädliche UV-Strahlung vorhanden ist und ein ausreichender Sonnenschutz gewährleistet wird.

Artikelbild: NinaMalyna – Fotolia

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