Fashion Week Kopenhagen 2009 – Jungdesigner und neue Modetrends

Anfang August versammelten sich über 40 Modeschöpfer in der dänischen Hauptstadt und ließen auf der größten Modemesse Nordeuropas den Rock’n Roll wieder aufleben.

Vom 5. Bis 9. August versammelten sich dänische, schwedische und deutsche Modeschöpfer, um ihre Kreationen für den Sommer 2010 einem breiten Publikum zu präsentieren. Vorstellungsort war das Kopenhagener Rathaus im Herzen der Stadt. Im roten Backsteinbau trifft sich zweimal im Jahr die internationale Modeszene und verleiht Kopenhagen einen Hauch von Glamour, Glanz und Beauty.

Als Plattform für Nachwuchskünstler erhielt die Abschlussklasse der Dänischen Design-Schule die Chance ihre Entwürfe einem internationalen Publikum zu präsentieren. Skandinavische Marken wie J. Lindeberg, Filippa K und vor allem Acne perfektionierten die smarten Formen des Rock’n’Rollers. Junge Designer wie Stine Goya, Bibi Ghost, Carin Wester, WoodWood oder Fifth Avenue Shoe Repair führen ihren Stil fort und arbeiten an einer lässigen Eleganz.

Skandinavische Mode voll im Trend

Kopenhagen hat sich in der Modewelt einen Namen gemacht und skandinavische Mode genießt schon seit längeren einen hervorragenden Ruf. Bekannte Namen „Bruuns Bazar“, „Noir“ oder „Day Birger et Mikkelsen“ gaben der Modemesse internationales Flair. Der schwedische Designer Carin Wester und das deutsche Label Boss Orange waren ebenfalls vertreten.

Größen wie Malene Birger, Noir und Henrik Vibskov präsentierten ihre neuen Kollektionen in einer fulminanten Show. Birger, die Grande Dame der skandinavischen Mode, präsentierte Mode, die sowohl Mutter als auch Tochter bedient und ebenso am Strand wie in der Oper getragen werden kann. Dennoch ist Briger mit ihrer Mode sehr erfolgreich und exportiert Abendroben im Wert von mehreren tausend Euro in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Demokratiesierung der Mode

Damit nicht nur die geladenen Gäste auf ihre Kosten kommen, wurden vom Veranstalter Danish Fashion Institute an zwei Stellen in der Innenstadt 40 Quadratmeter große Leinwände aufgebaut, die den Besuchern die großen Shows, Einblicke hinter die Kulissen der Veranstaltungen und Interviews mit den Designern zeigte.

So hat sich die Copenhagen Fashion Week  mit dieser Spannbreite gegen Stockholm als ersten Anlaufpunkt für Mode durchgesetzt und die anklingende Demokratisierung der Mode vollzogen.

Vielfalt und Brennpunkt der skandinavischen Modewelt

Mit über 40 Designer, so viele wie noch nie, und der Öffnung der Modemesse und der Ausrichtung der Mode für alle Interessierten hat die Copenhagener Fashion Week sich einen festen Platz in der weltweiten Modewelt gesichert.Die Strategie eigene Marken selbstbewusst neben die großen Namen der Welt zustellen, kommt an.

Allen Designer gemeinsam war und ist ihr Sinn für Mäßigung. Die Mode ist nicht zu extravagant und von einer erfrischenden Unkompliziertheit. Damit setzt sie sich immer mehr gegen den übertriebenen Luxus aus Mailand und Paris und den überkandidelten Look aus London durch.

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