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Alexa – das Pharaonengrab von Berlin

Das neue Einkaufszentrum schlechthin ist seit 2007 das Alexa in Berlin. Die Immobilie liegt zwischen der Dircksen- und Alexanderstrasse im Bezirk Berlin-Mitte. Das 290-Millionen Euro Bauwerk eröffnete am Mittwoch, den 12. September 2007 und soll die Kundenströme in die Mitte Berlins locken.

Das Alexa wurde vom internationalen Architektenteam des Büros „Ortner & Ortner“ und RTKL entworfen und im Jahr 2003 von einer renomierten Jury ausgewählt und als Grundlage für den Neubau genommen.
Die Alexa-Investoren kommen aus Portugal, Sonae Sierra. Die Spezialisten aus Portugal formten mit kunterbunten Farben und blauem Epoxidharz nach streng geometrischen Formen den Boden und die Wände vom Einkaufszentrum Alexa. Die künstlerische Stilrichtung des Art déco wurde verfolgt.

Derzeit befinden sich auf 150.000 Quadratmeter Verkaufsfläche 164 Geschäfte. Im zweiten Stock des Bauwerkes findet der Besucher einen „Food Court“, dieser hat in der Mitte Sitzgelegenheiten, um ihn herum sind kreisförmig 16 kleinenere Restaurants. Bis zum Jahr 2008 soll die Verkaufsfläche auf weitere 125.000 Quadratmeter aufgestockt werden – ein Ikea-Warenhaus sowie diverse andere Kleinläden sollen entstehen.

Zwar bedeutet das Alexa in Berlin auf der einen Seite das Aus für kleine Einzelhändler in der Umgebung, schafft auf der anderen Seite aber auch tausend neue Arbeitsstellen. Die rosarote Farbstimmung des Einkaufszentrums sorgt in Berlin für Missstimmung, klobige Rundbögen und keine Fenster bieten Angriffsfläche für harte Kritiken. Bereits am Eröffnungstag strömten tausende Menschen in den „Koloss“, den „Bunker“ oder auch das „Pharaonengrab“, wie es hohnvoll von den Berlinern genannt wird und Massenpaniken entstanden aufgrund von schlechter Planung.

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