Die neusten Rauchergesetze haben ein lebhafte gesellschaftliche Debatte um ds Rauchen ausgelöst. Was bindet uns aber an die Glimmstengel. Was ist Nikotin und wie kann es einen abhängig machen?

Zigarette (c) GNU-Lizenz für freie DokumentationUngefähr 16 Millionen Menschen rauchen – alleine in Deutschland. Von ungefähr 20% kann man sagen, dass sie stark abhängig sind. Ermöglicht haben dürfte das die Massenproduktion von Zigaretten wie sie seit 1867 möglich ist. Zu der Zeit würde nämlich die maschinelle Zigarettenproduktion erfunden. Nikotin ist ein Alkaloid, das in der Wissenschaft als Nerverngift bezeichnet werden könnte. Es ist sehr stark in Tabakblättern zu finden. Wird es geraucht, entfaltet es schon sehr schnell seine Wirkung im Körper. Meist nach wenigen Sekunden. Gerät es in die Blutbahn, fördert es die Ausschüttung von Serotonin, Dopamin und Adrenalin. Der Blutdruck erhöht sich und das Herz schlägt schneller. Nikotin wurde früher als Pestizid eingesetzt doch ist es sehr giftig. Tödlich wirkt schon ein Milligramm für jedes Kilo Körpergewicht. Somit ist Nikotin tödlicher als Zyankali oder Arsen…auch wenn es glücklich macht. Aber wie macht es abhängig? Nikotin selbst macht gar nicht so abhängig. Dennoch hat es eine der höchsten Suchtpotentiale. Wie geht das? Nicht der Stoff selbst wird benötigt aber das Verhalten der Stoffeinnahme wird erlernt. So erzeugt die Stimulation durch Nikotin einen Lernprozess im Gehrin der unterbewußt und automatistisch nach mehr Nikotin verlangt. Die Schwierigkeit von Nikotin los zu kommen besteht also darin, die Selbstbeherrschung aufzubringen das erlernte Verhalten im Alltag zu durchbrechen. Dies ist unanhangig von Bildung oder sozialer Herkunft bei jedem Menschen möglich. Der Entzug ist leicht.Similar Posts:

 

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