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Wenn Stress die Haut krank macht

Patienten, die an Nesselsucht (Urtikaria) leiden, sind oftmals verzweifelt, weil sie den Auslöser der mit quälendem Juckreiz einhergehenden chronischen Hauterkrankung nicht ausmachen können. Da weltweit Millionen Menschen an der chronischen Urtikaria erkrankt sind, befasst sich auch die Forschung intensiv mit dem Thema, um vorbeugende Maßnahmen ergreifen zu können. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die grundlegenden Ursachen diagnostiziert, identifiziert und frühzeitig behandelt werden. Und gerade bei Nesselsucht werden die Auslöser oft nicht gefunden.

Zu einem der bekannten Auslöser der Urtikaria gehört Stress. Hier kommt es schnell zu den typischen Symptomen: Auf Hautrötung folgt Quaddelbildung und ein starker Juckreiz. Es können sich auch Schwellungen (Angiödeme) im Gesicht entwickeln, die – wenn sie im Rachenraum vorkommen – zu gefährlicher Atemnot führen können. Stress als Auslöser muss noch nicht einmal dauerhaft den Patienten belasten. Auch eine kurzzeitige Stresssituation kann schon ausreichen. Mehr dazu lesen Sie auf https://www.hautwende.de/.

Was bei Stress mit der Haut passiert

Stress belastet das Immunsystem, weil er den gesamten Körper in Alarmbereitschaft setzt. Dies führt zu einer starken Histaminausschüttung. Histamin wiederum begünstigt die Quaddelbildung und den Juckreiz. Leider lässt sich der Stress nicht immer vermeiden. Die Patienten müssen deshalb lernen, mit gewissen Mechanismen und Werkzeugen mit dem Stress besser umgehen zu können. Das Ziel: Mehr Gelassenheit in stressigen Situationen, so dass der Körper nicht mehr sofort in Alarmbereitschaft versetzt wird.

Atemübungen und Sport helfen

Um Stressgefühle zu reduzieren, sind Atemübungen sinnvoll, aber auch kombinierte Bewegungs- und Atemtherapien können helfen. Ärzte empfehlen außerdem regelmäßig Sport zu treiben. Ein ausgleichender Ausdauersport wie Joggen oder Radfahren ist schnellen, „stressigen“ Sportarten wie Squash unbedingt vorzuziehen. Die zackigen Reaktionen beim Squash sind zwar als positiver Stress einzustufen, können aber dennoch zu einer Verstärkung der Nesselsucht-Symptome führen. Wem es dauerhaft gelingt, den Stress im Zaum zu halten, kann auch bei chronischer Nesselsucht eine deutlich verbesserte Lebensqualität erzielen.

Bild: Thinkstock, 510743299, iStock, konmesa

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