Darf man Spinat und Pilze wieder aufwärmen?

In der Gesellschaft hat sich die Regel verankert, dass man Spinat und Pilze nicht mehr aufwärmen darf. Doch dieser Grundsatz ist seit der Erfindung des Kühlschranks längst überholt und ein alter Hut.


Von unseren Großmüttern haben wir gelernt, dass wir Spinat und Pilze im Alltag nicht aufwärmen dürfen. Jedoch ist diese Regel längst nicht mehr aktuell. Denn mit der Erfindung des Kühlschranks können schnell verderbliche Lebensmittel für einen bestimmten Zeitraum konserviert und haltbar gemacht werden.

Spinat und Pilze darf man aufwärmen, wenn man einige Dinge beachtet. Denn beim Erwärmen entstehen Giftstoffe und Bakterien, die den menschlichen Organismus angreifen können. Durchfall, Übelkeit und Erbrechen sind nur die harmlosen Folgen. Die Krankheitserreger können sich aber auch in den Organen ansiedeln oder das Nervensystem schädigen.

Pilze bestehen zum größten Teil aus der schnell verderblichen Kombination aus Wasser und Eiweiß und Spinat enthält Nitrat. Bestimmte Bakterien können das Wasser und den Eiweiß der Pilze zu schädlichen Abbauprodukten zersetzen oder das Nitrat des Spinats in das gefährliche Nitrit umwandeln.

Das sofortige Abkühlen der Pilz- oder Spinatgerichte nach dem Erwärmen, verlangsamt diese unerwünschten Abbauprozesse. Im Kühlschrank können die Speisen 24 Stunden haltbar gemacht werden. Sie können die Pilze und den Spinat nun ohne bedenken noch einmal bei mindestens 70 Grad erhitzen. Jedoch sollten Sie es bei diesem einen Mal auch belassen. Säuglinge, ältere Menschen und Personen mit einem schwachen Immunsystem verzichten lieber auf das aufgewärmte Gericht, um eventuelle Nebenwirkungen zu verhindern.

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