Weiße Fliegen auf Pflanzen bekämpfen

Kaum sprießen die Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten, hat man auch schon mit Schädlingen zu kämpfen. Ein besonderes Ärgernis ist die Weiße Fliege, welche zur Überfamilie der Mottenschildläuse (Aleyrodoidea) gehört. Doch was soll man tun gegen diese Pflanzen-Schmarotzer?

Die 2 mm kleinen Fliegen besitzen einen beige-farbenen Körper und große Flügel in einem kräftigen Weiß. Die gelbgrünen Larven halten  sich an der Unterseite der Blätter auf. Schaden richten sie bei den Pflanzen an, indem die Larven und die ausgewachsenen Fliegen aus den Blättern den nahrhaften Pflanzensaft saugen. Als Resultat werden die Blätter später gelb, vertrocknen und fallen ab. Durch die Flugfähigkeit dieser Insekten verbreiten sie sich sehr schnell auf mehreren Pflanzen.

Besonders betroffen sind Pflanzen mit zarten Blättern, beispielsweise die Buntnessel (Coleus), die Zimmerlinde (Sparmannia africana), die Engelstrompete (Brugmansia), die Pelargonie (Perlagonium), das Fleißige Lieschen (Impatiens) oder der Katzenschwanz (Acalypha).

Jetzt kommen wir zur Bekämpfung der Weißen Fliege. Zu den natürlichen Nützlingen zählen natürliche Fressfeinde wie die Schlupfwespe und die Erzwespe (Encarsia formosa).

Des Weiteren bieten sich Gelbtafeln und Gelbsticker im Garten an, die aus gelben Kunststoff bestehen und beidseitig eine stark klebende Schicht besitzen. Die Tiere fliegen Richtung Tafeln und bleiben kleben. Das dient aber nur zur Symptom-Bekämpfung.
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Will man die Weißen Fliegen chemisch bekämpfen, eignen sich Produkte von der COMPO Bi58 sowie der BAYER Lizetan Serie.

Ein bewährtes Hausfrauenmittel soll das Begießen der Wurzel mit Fit-Wasser sein.

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