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Deutsche Islamkonferenz 2011: Was will und kann die DIK?

Die Deutsche Islamkonferenz 2011 (DIK) beschäftigte sich im Rahmen der diesjährigen Plenarsitzung mit der institutionellen und religionsverfassungsrechtlichen Einbindung des Islams.

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Dr. Friedrich, der Gastgeber der diesjährigen DIK, betonte, dass er die DIK mit voller Überzeugung fortsetzen möchte. Der Bundesminister sagte: „Die Deutsche Islam Konferenz hat sich als Forum für den Dialog mit den Muslimen in unserem Land bewährt. Die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Förderung von Teilhabe, die Prävention von Extremismus – das sind für uns weiterhin sehr wichtige Ziele“.

Deutsche Islamkonferenz 2011 – Zielsetzung

Die Islamkonferenz hat sich bezüglich ihres größer gewordenen praxisorientierten Ansatzes folgende Ziele gesetzt:

– Förderung des bundesweiten Austausch bezüglich möglicher Fragestellungen zum islamischen Religionsunterricht,
– Einigung auf zentrale Definitionen und Phänomene im präventiven Bereich, um sich anschließend der Durchführung entsprechender Maßnahmen widmen zu können,
– Entwicklung eines Leitfadens für die Weiterbildung von „religiösem Personal“ auf kommunaler Ebene.

Um die genannten konkreten Ziele durchsetzen zu können, wurden drei Arbeitsgremien ins Leben gerufen: Eine Vorbereitungs-, eine Projekt- und eine Präventionsarbeitsgruppe. Diese Gruppen haben im vergangenen September mit ihrer Tätigkeit begonnen.

Deutsche Islamkonferenz 2011 – Plenarsitzung

Am 29. März 2011 fand die Plenarsitzung der DIK statt, die sich im Besonderen den oben genannten Themen widmete. Weiterhin gaben die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Schavan, und der Präsident der Kultusministerkonferenz, Herr Minister Dr. Althusmann, Auskunft zur „Etablierung islamischer Theorien an deutschen Hochschulen“ und erläuterten den aktuellen Stand der Einführung des islamischen Religionsunterrichts.

Für die Plenarsitzungen der kommenden Jahre sind die Schwerpunkte „Geschlechtergerechtigkeit“ (2012) und „Prävention“ (2013) geplant. Darüber hinaus wird unabhängig davon die Umsetzung des DIK-Arbeitsprogramms weitergeführt.

Zusätzliche Maßnahmen

Da sich die Deutsche Islamkonferenz mehr denn je der Praxis genähert hat, wurde im vergangenen Jahr der Integrationspreis der DIK ins Leben gerufen. Mit dieser Auszeichnung wurde das Engagement von den Menschen gewürdigt, die sich an den DIK-Projekten beteiligt haben und damit „zu mehr gesellschaftlicher Partizipation von Muslimen und einem besseren Miteinander“ beigetragen haben. Der Preis wurde am 12. November 2010 verliehen.

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