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Die gamescom – Der Himmel für Gamer

Die Kölner gamescom ist vom 19. – 23. August in die Fußstapfen der erfolgreichen Leipziger Videospielmesse, der Games Convention getreten und sollt diese noch übertreffen. Ob sie das geschafft hat oder eben nicht und was die gamescom alles zu bieten hatte, dass lässt sich nun in den Tagen nach der Spielemesse leicht beantworten.

Schaut man auf die Besucherzahlen der Vorgängermesse, der Games Convention, sieht man die Messlatte, nämlich 203 000 Games-begeisterte Besucher, an der sich die gamescom beweisen muss.
Eine ganz schöne Herausforderung könnte man meinen doch wie der Kölner sagt:
„Wat kütt, dat kütt“, und so kamen dann auch 245 000 Videospielfans von überall zu der, man mag es kaum glauben, größten Videospielmesse der Welt. Die Veranstalter bezeichneten die Besucherzahl und die gesamt Messe als vollen Erfolg. Was will man mehr? Ganz klar, möglichst viel über die vorgestellten Spiele erfahren.

Und die gab es auf der Messe nicht zu knapp! Rund 450 Aussteller gaben sich alle Mühe den Besucherfluten hübsche Präsentationen und nagelneue Vorabversionen der Games zu bieten.
In den großen Halle des Kölner Messegeländes herrschte Reizüberflutung pur und man wusste oft nicht was man sich zuerst anschauen sollte.

Hier schonmal ein Video mit ein paar Bilder der gamescom:

[youtube BMBw99RQcmc]

Um einen Publisher kam man aber auf der gamescom nicht vorbei und das war Activision Blizzard, denn die hatten die Spiele am Start die schon seit Jahren heiß erwartet wurden. Das ist auf der einen Seite das Actionrollenspiel Diablo 3, das wegen der erfolgreichen Vorgänger schon seit Jahren erwartet wird und auf der anderen Seite noch eine Fortsetzung, und zwar das Echtzeit-Strategiespiel Starcraft 2. Drei Stunden Warten war das Minimum, dass man in Kauf nehmen musste um diese Games anzuspielen. Diablo-Fans dürfen sich auf jeden Fall auf eine große Vielfalt,vor allem in Form von neuen Charakterklassen und auf ein ausgereiftes Gameplay freuen. Auch Starcraft 2 machte auf mich als Laien einen sehr guten Eindruck, dank toller Grafik und actionreichem Gameplay.

Auch Andere wie Ubisoft und Microsoft ließen sich nicht lumpen und präsentierten Nachfolger bzw. Erweiterungen von allseits bekannten Videospielen wie Assassin’s Creed und Halo 3.
Assassin’s Creed 2 spielt im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht im Mittelalter im Heiligen Land, sonder zu Beginn der Renaissance in Venedig zu Zeiten von Leonardo Da Vinci.
Beim Egoshooter-Expansion-Set Halo 3 ODST wiederum spielt man einen ODST, einen Standardsoldaten der Menschen, der anders als der Masterchief in dessen Rolle man in den vorangegangen Spielen geschlüpft ist, kein Elitesoldat ist.

Alles in allem war die gamescom ein tolles Event, dass wirklich viel zu bieten hatte und wo man sich als Gamer wie im siebten Himmel fühlte. Natürlich wurden noch viel mehr Videospiele vorgestellt als ich in diesem Beitrag fassen konnte und auch unterhaltsame und interessante Live-Auftritte von Stars und Entwicklern, wie z. B. die Präsentation der PS3 Slim waren an der Tagesordnung. Einziger Schwachpunkt der gamescom war der geknackte Besucherrekord dem man die verdammt langen Wartezeiten zu verdanken hatte, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau, schließlich ist das für einen echten Fan kein Problem.

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