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Liebesbriefe großer Männer – Buchvorstellung

Liebesbriefe großer Männer, eine ausgewählter Briefsammlung, die nur eines zum Thema macht: den stetigen Versuch die großen Emotionen, die hinter einem einfachen „ich liebe dich“ stecken, in Worte zu fassen. Liebesbriefe erzählen Geschichten und lassen dabei tief in die Seele der Männer hinter den Worten blicken.


Eine chronologische Reise durch 500 Jahre voller Emotionen

Die drei großen Worte „ich liebe dich“ begleiten den Leser des Buches „Liebesbriefe großer Männer“ quer durch die Jahrhunderte unserer Geschichte. Zu den wohl berühmtesten Schreibern zählen Persönlichkeiten wie Martin Luther, Goethe, Napoleon Bonaparte, Lord Byron, John Keats, um nur einige wenige zu erwähnen. Diese demonstrieren dem interessierten Leser hier ihre tiefsten Gefühle. Viele der Briefeschreiber werden den meisten bekannt sein, andere jedoch weniger. Das Buch ist jedoch so gestaltet, das vor jedem neuen Briefwechsel (denn ab und an sind auch die weiblichen Antworten abgedruckt) eine kleine Vita zu den Personen und ihrer Beziehung zueinander, abgedruckt ist. Das Buch bildet daher in zweierlei Hinsicht seine Leser. Zum einem vermittelt er ihnen ein Stück Zeit- und Personengeschichte und zum anderen kann man in den literarischen Ergüssen so manchen Mannes genüsslich schwelgen.

Große Männer in einem anderen Licht

Wer sich für Geschichte interessiert, wird viele der in diesem Band versammelten Autoren von einem ganz anderen Blickwinkel betrachten lernen. So war zum Bespiel der berühmte englische Dichter Lord Byron unsterblich in seine Halbschwester Augusta verliebt. Man erfährt hier von Tragödien, Skandalen und manchmal mal auch von einem unverhofften Happy End, das selbst Hollywood nicht besser hätte schreiben können. Liebe war und ist ein heikles Thema. Ein Gefühl, das einer Naturgewalt gleich, sich eines jedem bemächtigen kann.

Die vielen Facetten der Liebe in einem Band

Nicht alle der hier versammelten Briefe zeugen von großem literarischem Talent. Aber immer offenbaren sie die wahren Gefühle ihres Verfassers. So manch ein „ich liebe ich“ wird niemals direkt in Worte gefasst, sondern findet sich zwischen Eifersüchteleien und Alltäglichem zwischen den Zeilen wider. Die Herausgeberinnen Sabine Anders und Katharina Meyer haben sich viel Mühe dabei gegeben, alle Facetten der Liebe, der Verzweiflung und des Hoffen und Bangens zusammenzustellen. Herausgekommen ist ein kleines Meisterwerk, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.

Schwelgen in vergangenen Zeiten

Wo sind sie hin, die Männer die sich nicht scheuen ihre Liebe auch in Worte zu fassen. Beim Lesen des Buches kommt man nicht umhin sich dieser Gedanken anzunehmen. Wer würde nicht gerne einen der hier veröffentlichten Briefe sein eignen nennen können. Die Kunst des Liebesbriefes scheint eine Vergangene zu sein.

Foto: Fotolia, 1523242, matttilda

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