Bio-Kleidung: Ein Trend, der Sinn macht

Klar, bei „bio“ denkt man zuerst ans Essen. Der Boom des Attributes Bio hat uns ja auch vor allem über Lebensmittel erreicht.

Biologisch verträglicher Anbau ist jedoch ein Markenzeichen, welches nicht nur bei Genussmitteln immer wichtiger wird. Auch in der Textilbranche zeichnet sich ein lobenswerter Trend in Richtung „Bio-Kleidung“ ab.

So wird erstens darauf geachtet, ob die Tiere, von denen die verarbeitete Wolle stammt, artgerecht gehalten wurden. Ob das Tier jetzt Fleisch oder Wolle liefert, der moralische Aspekt der bio- Produkte verlangt natürlich auch bei Kleidern, dass den edlen Spendern das Leben so bequem wie möglich gemacht wird.

Zweitens ist ein Kleidungsstück aus biologisch verträglichem Anbau frei von Giften und künstlichen Färbemitteln. Diese Regelung wiederum ist gesund für den Menschen: Sowohl für die Arbeiter, die sich mit den giftigen Mitteln die Lunge verpesten, als auch für den Kunden selbst: Dieser hat die Gewissheit, dass seine Kleidung unter Voraussetzungen angefertigt wurde, die so natürlich wie möglich sind.

Dass keine künstlichen Fasern verwendet werden, versteht sich ja von selbst: Egal ob vom Tier oder vom Baum – die verwendete Faser ist zu 100 Prozent natürlich! Außerdem muss der Anbau ohne Pestizidbehandlung erfolgt sein.

Dabei ist die „Bio- Kleidung“ nicht zu verwechseln mit dem schon einige Zeit zurückliegenden Trend der Hanf- Kleider, welche irgendwie immer an Jutesäcke erinnerten und nicht wirklich kleidsam waren. Ein Bio- Kleidungsstück unterscheidet sich äußerlich nicht von seinem ungesunden Pendant, und so muss man auch nicht befürchten, beim Tragen als Hippie gebrandmarkt zu werden.

Im Gegenteil: Biologisch verträgliche Kleidung ist ein Schritt in die richtige Richtung, der dabei auch noch gut aussieht und nur unwesentlich mehr kostet. Eine rundum gute Sache also!

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6 Kommentare

  1. Tessa

    19. Mai 2008 at 16:43

    Ich finde auch, dass Biomode sich äußerlich nicht von seinem ungesunden Pendant unterscheidet. Biomode ist sehr schick und man erkennt keine Unterschiede zu herkömmlicher Mode. Auf unserer Seite Bransparent.com, dem nachhaltigen Informations- und Shoppingportal, kann man das auch gut sehen.

    Wir sind seit kurzem online und haben bereits 30 Unternehmen und 1600 Produkte, die wir bezüglich ökologischen und sozialen Aspekten bewertet haben und die man auf unserer Seite auch erwerben kann.

  2. Biokleidung.net

    15. Oktober 2009 at 15:44

    Ich geb Tessa da recht, gerade der Trend aus den USA zeigt, das Bio auch bei der Modeindustrie immer weiter durchgesetzt wird. Selbst C&A hat mittlerweile seine eignene großen Kollektionen an Bio-Kleidung. Ich finde das ist der richtige Weg… Schritt für Schritt.

  3. Linda

    14. Februar 2010 at 18:34

    Ich finde es gut, dass Öko heute nicht mehr so aussehen muss.
    Auf http://www.humananimalfactory.com gibt es jede Menge green fashion design.

  4. Regina

    22. Februar 2010 at 15:23

    Ich hab Renate Künast mal sagen hören, dass Biomode bereits Mainstream sei … naja, das ist vielleicht etwas übertrieben … dennoch gibt es mittlerweile immer mehr kleine Lables die ökologische und faire Mode anbieten ebenso wie Leute, die auf genau diese Aspekte Wert legen.

  5. ellen

    8. April 2010 at 08:15

    dieser tage fügt die neu entstehende idee der manomama-bekleidung dem bio- und nachhaltigkeits-gedanken ein weiteres highlight hinzu: bioklamotten die man sich selber auf den leib schneidern läßt, zu erschwinglichen preisen. dabei kann man selbst zwischen stoffen, schnittmustern, farben, einzelheiten alles auswählen und bekommt so individuelle rundum-wohlfühl-kleidung! ab samstag gehts los in augsburg!
    und hier wird ihre präsenz schon bald freigestellt http://www.manomama.de/ -soll nur eine anregung sein, weil ich finde daß gute ideen es lohnen verbreitet zu werden, bin selbst auf manomama durchs twittern aufmerksam geworden! tolle seite hier, übrigens. danke für die vielen informationen!
    greets, ellen 🙂

  6. Klaus

    24. August 2010 at 14:01

    Liebe Leser,

    viele einschlägige Anbieter aus D;A;CH findet Ihr im Ökoportal ( http://oekoportal.de ).
    Viel Spaß beim Stöbern.

    Klaus

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