„Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas

„Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas zählen nicht zuletzt dank Hollywood zu den bekanntesten Helden der Kulturgeschichte. Der Roman ist der Auftakt zu einer Trilogie, deren weitere Bände jedoch nie den Bekanntheitsgrad des Erstlings erlangen konnten.

„Die drei Musketiere“ gehören als Romanhelden zu den populärsten Figuren der Literatur und Alexandre Dumas‘ Buch zählt zu den Klassikern der Weltliteratur. Bereits 1921 fanden D’Artagnan und Co erstmals den Weg in das Medium Film, seitdem suchen sich Hollywood-Autoren die Abenteuer der Degen-Schwinger regelmäßig als Vorlage für einen weiteren Streifen aus. Auch auf dem Roman basierende Fernsehserien und Theateraufführungen wurden schon mehrfach produziert, und in der Romanwelt selbst wie beispielsweise in „Der Club Dumas“ wurde das Thema ebenfalls mehrfach aufgegriffen. Trotzdem oder gerade deswegen lohnt es sich, einmal selbst zur literarischen Urform der Geschichte zu greifen.

„Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas

Alexandre Dumas erzählt hier die Geschichte von D’Artagnan, der im Jahre 1625 nach Paris aufbricht, um dort ein Musketier und damit Beschützer des Königs von Frankreich zu werden. Noch bevor es soweit ist, gerät er mit den Musketieren Athos, Porthos und Aramis aneinander, was ihm gleich drei Duelle einbringt. Doch zur Austragung dieser kommt es nicht, vielmehr müssen sich die Vier zusammentun, um der Verhaftung wegen unerlaubtem Duellierens zu entgehen. Derweil hat Kardinal Richelieu eine Intrige angezettelt, um die Königin zu diskreditieren, und schon schlittern D’Artagnan, Athos, Porthos und Aramis in ihr erstes gemeinsames Abenteuer.

Als Vorlage für seinen Roman diente Dumas die historische Figur des echten Musketiers D’Artagnan, dessen Lebensgeschichte von einem französischen Schriftsteller als Biographie veröffentlicht wurde. Die Ereignisfülle in „Les Mémoires de d’Artagnan“ inspirierte Dumas zur Geschichte des heute wohl berühmtesten Mantel-und-Degen-Quartetts aller Zeiten. Erstmals wurde seine Erzählung über „Die drei Musketiere“ 1844 kapitelweise in der Zeitung Le Siècle veröffentlicht.

In den Folgebänden „20 Jahre später“ und „Der Vicomte von Bragelonne“ spann Dumas die Geschichte weiter, doch die Fortsetzungen sind heute im Vergleich zum Erstling weit unbekannter. Dagegen erfreut sich seine Romanfigur „Der Graf von Monte Christo“ ebenfalls noch immer großer Beliebtheit. Selbst gelesen wird dieses Buch ebenso wie „Die drei Musketiere“ aber immer seltener, per Film lässt sich es sich eben einfacher auf die Reise mit den Romanhelden gehen. Doch Dumas‘ Klassiker ist es in jedem Fall wert, gelesen zu werden, zumal das Buch für einen Roman des 19. Jahrhunderts auch für heutige Popkultur-Maßstäbe recht angenehm geschrieben ist.

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