Samenbank im Permafrost: Eine Arche Noah für Saatgut

Es wird zwar keine Flut biblischen Ausmaßes erwartet, aber dennoch gibt es Gründe dafür, Pflanzensamen zu sammeln und einzufrieren.

So kann es viele Gründe für dsa verschwinden von Pflanzenarten geben: Umweltkatastrophen, Kriege und am wichtigsten: Umweltzerstörung durch den Menschen. So werden Regenwälder abgeholzt und eine Klimaerwärmung erzeugt. Im letzten Artikel habe ich ja schon erwähnt, wie die Klimaerwärmung zur Verdrängung von Pflanzenarten im Hochgebirge führt. Aber auch wenige offensichtliche Wege der Artenverdrängung gibt es. So wird in der Landwirtschaft mittlerweile oft in Monokulturen angebaut. Es wird nur eine Getreidesorte oder Apfelsorte usw. angebaut. Die anderen Arten können dadurch verschwinden, insbesondere, wenn gentechnisch veränderte Pflanzen sich in der ökologischen Nische der anderen möglichen Nutzpflanzen ausbreiten.

In Spitzbergen wurde nun eine Samenbank gebaut, die tief ins Eis hineinführt. Der Eingang ist so hoch gelegen, dass selbst ein Ansteigen des Meeresspiegels keine Auswirkungen hätte. Tief im Eis herrscht Permafrost. Das heißt, dass die Temperatur nie auf über -5° Celsius ansteigt. Die Samen werden auf -18°C gekühlt. Damit sind sie tausende von Jahren noch nutzbar.

Jedes Land ist dazu aufgefordert Samenproben nach Spitzbergen zu schicken und sehr viele Länder haben das auch schon getan. Es bleibt zu hoffen, dass es nie notwendig sein wird, auf die Samen der Samenbank zuzugreifen.

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