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Aids – Deutlicher Rückgang der Neuinfektionen

Auch in diesem Jahr wurde am 1. Dezember der Weltaidstag gefeiert und damit einhergehend wurden neue Zahlen zu Aids veröffentlicht. So wurde bekannt, dass die Zahl der Neuinfektionen in den besonders gefährdeten Ländern deutlich zurückgegangen ist. Zudem sei die Zahl der Todesfälle rapide gesunken.


Ein Grund dafür sei unter anderem das Anwachsen entsprechender Therapieprogramme, wie die UN-Organisation mitteilte. Zudem sei in Deutschland die Zahl der Neuinfektionen gleich bleibend, da die Patienten dank neuer Therapien eine höhere Lebenserwartung haben.

Aids – Besonders in armen Ländern hohe Zahl an Infizierten

Die Zahl der mit Aids infizierten Menschen ist in den armen Ländern besonders hoch. In den Industriestaaten hingegen ist die Zahl der Erkrankten relativ niedrig. Besonders hoch ist die Zahl der Infizierten im südlichen Afrika. Schätzungen zufolge tragen weltweit etwa 34 Millionen Menschen den gefährlichen Virus in sich; allerdings weiß nur die Hälfte von ihnen von ihrer Erkrankung.

Im vergangenen Jahr haben sich etwa 700.000 Menschen weniger mit HIV infiziert als noch vor zehn Jahren. In einigen afrikanischen Staaten sank die Zahl der Neuinfektionen um 70 Prozent, wobei vor allem die Zahl der Neuinfektionen bei den Kindern zurückgegangen ist. Mediziner sehen sogar eine Möglichkeit, dass in Zukunft Neuinfektionen generell ausgeschlossen werden können.

HIV – Dank besserer Therapien weniger Todesfälle

In den vergangenen fünf Jahren sind etwa 500.000 Menschen weniger an Aids gestorben, was auf die Verbesserung der Therapieangebote zurückzuführen ist. Dies sei vor allem in den Ländern Südafrika, Simbabwe und Kenia der Fall. Im Besonderen fanden dort in der letzten Zeit so genannte antiretrovirale Therapien Einsatz, die generell sehr kostenintensiv sind und bisher in armen Ländern kaum zur Verfügung standen.

Gefährdete Gruppen

In Deutschland leben etwa 78.000 Menschen, die mit dem Aidsvirus infiziert sind. Im Gegensatz zu den afrikanischen Ländern, in denen die Krankheit zum großen Teil unter Heterosexuellen verbreitet ist, sind in Deutschland besonders Homosexuelle von der Krankheit betroffen. Dank entsprechender Medikamente haben die Patienten eine hohe Lebenserwartung. Hier kann Weiterführendes zum Thema nachgelesen werden.

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