Home Geisteswissenschaften Literatur „Bella und Edward“: Die Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer

„Bella und Edward“: Die Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer

Stephenie Meyers Bis(s)-Reihe ist längst kein Geheimtipp der Jugendliteratur mehr. Mit „Bis(s) zum Ende der Nacht“ erschien Anfang 2009 der vierte Band der Geschichte über Bella und Edward, über die erste Liebe unter ungewöhnlichen Umständen.

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Fast ein Jahr ist nach dem Umzug der 17-jährigen Bella in die öde Kleinstadt Forks und ihrer Begegnung mit dem ungewöhnlichen Edward vergangen. Bella und Edward verlieben sich unsterblich in einander, doch muss diese junge Liebe einer außergewöhnlichen Herausforderung stand halten: Edward ist ein Vampir und ihre Beziehung bewegt sich immer in einem Spannungsfeld. Edward muss sich sehr beherrschen, um Bella nicht zu verletzen oder gar zu töten.

Doch ihre Liebe wächst und gedeiht. Um ihre Liebe zu besiegeln, beschließen Bella und Edward zu heiraten. Mehr noch, Bella möchte sich von ihm beißen zu lassen, um ebenfalls zu einem Vampir zu werden. Noch vor der Hochzeit und in Menschengestalt erfährt Bella, dass sei schwanger ist. Was wird mit dem Kind? Welche Gefahr stellt Edward für den kleinen Halbvampir dar?

Viertes Buch über Bella und Edward

Stephenie Meyer greift in ihren Geschichten über Bella und Edward nicht nur auf Vampire zurück, sondern mit Werwölfen auch noch andere Wesen aus Volksglauben und Mythologie. Traditionelle Merkmale lässt sie bei der Charakterisierung ihrer Wesen allerdings links liegen und schafft eigene Fabelwesen, die mit den Mythen Vampir und Werwolf nicht mehr viel gemein haben.

Wer zumindest den ersten Teil der Bis(s)-Reihe gelesen hat, dem wird sich der eklatante Qualitätsabfall der Geschichten nicht verbergen. Während der erste Teil durchaus interessante Wendungen beinhaltete, strotzen vor allem die letzten beiden Teile vor nicht authentischen Konflikten, übersteigerter und unglaubwürdiger Liebesbekundungen sowie aufgezwungener Mystik.

„Twilight“: Verfilmung von „Biss“

Obwohl sich vor allem der Film „Twilight“ zum ersten Band sowie sämtliche Werke der Autorin großer Beliebtheit erfreuen, treffen die Bis(s)-Bücher leider nicht meinen Geschmack. Das alte Schmachtbild von Vampire wird hier mal wieder bis aufs Äußerste augereizt. Haben wir das nicht alle schon über? Okay, wer in die Vampir-Storys einsteigt, findet daran vielleicht noch was…

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