Schlank zu sein hat seinen Preis. In dem Fall des Appetitzüglers Acomplia Depressionen.

Pillen public domain

Viele Medikamente, die den Hunger dämmen haben starke Nebenwirkungen. So kann es sein, dass es zu Schädigungen des Herz-Kreislaufsystems kommt. Bei Acomplia, einem Medikament des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis, ist es zu Depressionen als Nebenwirkung gekommen. Diese Nebenwirkung ist so stark, dass das Medikament auf dem amerikanischen Markt gar nicht erst zugelassen wurde. Nun muss es auch aus dem europäischen Markt genommen werden.    [...mehr]


Wer das schon einmal erlebt, würde einiges tun um den Vorfall zu vermeiden. Der stechende Schmerz von Bandscheibenvorfällen bleibt unvergesslich.

Bandscheibenvorfall © Flickr / samanthacampbell16Jetzt gibt es ein Vorwarnsystem für die Leiden eines Bandscheibenvorfalls. Eine Weste, die dem tragenden Menschen ankündigt, dass es Zeit wird sich darum zu kümmern.

Ursprünglich war diese Weste für eine Studie von Biomedizinern kreiert worden. Dabei sollte die Weste, die mit Elektroden ausgestattet ist, den Stress der Personen messen. Die Idee wurde von mehreren Unternehmen und Forschern unter dem Dach des EU-Projekts “Context” weiter verfolgt und das Ergebnis ist diese Vorwarn-Weste für Bandscheibenvorfälle.

Der Messfaktor Stress wird durch kleine Erschütterungen die durch dezentes Zittern verursacht und kann damit ausgelesen werden. Die angestrengte Muskelhaltung wird über einen Computer analysiert und es wird eine entsprechende Warnung herausgegeben.

Die Elektronik dieser Weste ist wasserdicht und kann damit auch gewaschen werden. Außerdem macht sie sich nicht im Gewicht bemerkbar, da die Messelemente die Größe eines Knopfes haben.

Doch der Bandscheiben-Vorfall ist nur ein Anwendungsgebiet – weitere werden folgen und die möglichen Einsatzmöglichkeiten sind vielzählig: von Arbeitsschutz über Alltag bis zur Behindertenbetreuung.    [...mehr]


In populärwissenschaftlichen Artikeln wird oft über Dubioses berichtet. Die Zeit berichtet nun über ganz besondere Erkenntnisse im Zusammenhang mit Haarausfall.

Haarausfall public domainSchon vor kurzem habe ich über die Gesellschaft für Rationale Psychologie berichtet und über zweifelhafte wissenschaftliche Erkenntnisse. Neben zweifelhaften “Erkenntnissen” gibt es jedoch auch Erkenntnisse von zweifelhaften Wert. Von solchen ist auch die Zeit nicht frei.

In dem Bericht darüber, dass Wissenschaftler wohl herausgefunden haben, dass auf Chromosom 20 Gene für den Haarausfall bei Männern verantwortlich sein könnten, werden so einige weitere großartige Erkenntnisse vermittelt.     [...mehr]


Bäume saugen Wasser aus der Erde auf und transportieren es bis in die höchsten Blätter. Nun ist es gelungen ein Modell zu bauen mit dem Thesen bestätigt werden, die dieses Phänomen erklären.

Buchenstamm GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Bäume transportieren jeden Tag bis zu mehrere hundert Liter Wasser von den Wurzeln bis zu den Blättern. In den Blättern wird das Wasser für die Photosynthese benötigt und für die Aufrechterhaltung der Blattstruktur. Schon seit einger Zeit gibt es Theorien dazu, wie es dem Baum gelingt den Wassertransport zu bewerkstelligen. Tobias Wheeler und Abraham Stroock von der Cornell University in Ithaca ist es nun gelungen eine Art künstlichen Baum herzustellen, in dem die Effekte reproduziert und beobachtet werden können.    [...mehr]


Schon vor einiger Zeit habe ich über Nanoröhrchen berichtet. Nun gibt es ein weiteres vielversprechendes Einsatzgebiet für sie: sie dienen als Klebstoff.

Die Idee kommt von der Untersuchung von Geckos. Diesen gelingt es mit einer relative geringen Fläche an ihren Füßen an Wänden zu “kleben”. Dies können sie ähnlich wie Insekten. Nur ist es bei ihnen noch erstaunlicher, da sie einiges mehr wiegen. Das hat einige Forscher dazu gebracht dem Geheimnis dieser Klebekraft auf die Spur kommen zu wollen. Dies gelang auch schon vor einiger Zeit.

Gecko GNU-Lizenz für freie Dokumentation

An den Füßen der Geckos sind kleine Haare. Diese sind am Ende noch einmal gespalten, wodurch sich die Oberfläche nochmals vergrößert. Die Größe der Haare bewegt sich dabei in Dimensionen von ungefähr 200 Nanometern. Durch diese Technik gelingt es eine große Menge von van-der-Waals-Kräften auf kleinem Raum zu entfalten. Zwar entfaltet sich an jedem Haar nur eine kleine Kraft aber durch die vielen Haare erreicht der Gecko eine Klebekraft von bis zu 250 Newton.     [...mehr]


Eine neue Anzeigetechnologie könnte die Art wie Computerbilder dargestellt werden revolutionieren.

eyetap GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Monitore haben einige Entwicklungen durchgemacht. Während früher die Monitore riesig waren und die Bildfläche sehr klein, gibt es mittlerweile große Fachbildschirme. Eine weitere Interessante Art der Weiterentwicklung sind Monitorbrillen, die an Computer oder Handys angeschlossenw erden können. Hierbei wurden früher noch winzige Röhrenmonitore in die Brillen eingebaut. Dies machte sie allerdings schwer und von der Bildauflösung nicht sehr attraktiv. Mit der Entwicklung von LCD Monitoren war es möglich kleine Monitore mit guter Auflösung in die Brillen zu integrieren. Damit wurde diese Geräte auch für den Endkunden attraktiv. Die Preise sind im Laufe der Zeit gesunken.     [...mehr]


Immer wieder wird man im Fernsehen und den Zeitungen mit kuriosen wissenschaftlichen Erkenntnissen konfrontiert. Oft handelt es sich dabei jedoch um sehr unseriöse Studien, die nicht anders behandelt werden sollten als Horoskope.

Wer kennt nicht Zitate der Art: “Amerikanische Wissenschaftler haben heraussgefunden, dass….”. Und dann kommen seltsame Behauptungen über den Zusammenhang von Kaugummi kauen und der Entwicklung von Intelligenz. Um solche Behauptungen zu finden, muss man den Ozean gar nicht überqueren. Man muss nicht einmal Deutschland verlassen. Der wohl größte deutsche Produzent von wissenschaftlichem Unsinn ist die Gesellschaft für Rationelle Psychologie mit deren Leiter Henner Ertel. Im Grunde genommen erinnert das Institut an Einrichtungen wie das “Institute for Low-tech Space-travel” oder ähnliche Scherzeinrichtungen. Nur Henner Ertel, der irgendwo seinen Professorentitel gewonnen hat (scheinbar aufgrund politischer Seilschaften wie er selber zugibt aber wozu er nichts näheres sagen möchte) erzeugt mit seinem Institut einen Umsatz von 70 Millionen Euro im Jahr.     [...mehr]


Akkus werden immer wichtiger. Viele elektronische mobile Geräte finden Verwendung und wollen mit Strom versorgt sein. Normale Batterien zu verwenden wäre eine Verschwendung. Daher finden Akkus ihren Einsatz in solchen Geräten. Doch wie funktionieren Akkus?

Lithium-Ionen Akku public domainDas Grundprinzip ist eigentlich relativ leicht: bei Akkumulatoren (Kurzform: Akkus) wird zunächst elektrische Energie in den Akkus in Form von chemischer Energie gespeichert. Wenn ein Verbraucher an die Energiequelle angelegt wird, wird die chemisch gespeicherte Energie wieder in elektrische Energie umgewandelt. Bei diesem Umwandlungsprozess geht ein Teil der verwendeten Energie in Form von Wärmeenergie verloren. Der Ladewirkungsgrad bezeichnet das Verhältnis der Energie die reingesteckt wird zur Energie, die aus dem Akku wieder rauszuholen ist. Dieser Wirkungsgrad liegt oft bei ungefähr 80%. Das heißt, dass ca. 20% der Energie woanders verloren geht, zumeist in Form von Wärme.     [...mehr]


China mag zwar nicht das erste Land sein dem es gelingt einen Menschen ins Weltall zu befördern, dennoch handelt es sich um ein wichtiges Ereignis.

Shenzhou5 GNU-Lizenz für freie DokumentationChina hat schon zuvor Menschen ins All geschickt. Das erste Mal wurde 2003 ein Astronaut von China auf den Weg gebracht. Die kürzlich erfolgte Mission der Shenzhou VII war dennoch eine Premiere. Zum ersten Mal hat ein Astronaut auf chinesischer Mission das Raumschiff verlassen. Die Außenmission hat 15 Minuten gedauert. Dabei hat der 41-jährige Zhai Zhigang einen Raumanzug getestet und eine chemische Probe an der Außenseite geholt. Damit ist China neben den USA und der Sowjetunion der dritte Staat der alleine eine solche Mission durchgeführt hat.     [...mehr]


Aufgrund von ethischen Erwägungen war es bisher immer ein Problem embryonale Stammzellen für wissenschaftliche Forschung einzusetzen. Mittlerweile gibt es jedoch vielversprechende andere Verfahren.

Stammzellen Creative Commons Attribution 2.5

Um nicht auf embryonale Stammzellen zurückgreifen zu müssen, wurden Versuche unternommen, aus normalen Körperzellen Stammzellen zu gewinnen. Dies wird mittlerweile auch erfolgreich gemacht. Hierzu werden die normalen Körperzellen in gewisser Weise umprogrammiert. Damit dies gelingt, müssen vier zentrale, ruhende Entwicklungsgene in den Zellen aktiviert werden. Dies führt dann dazu, dass die Zelle in einen ähnlichen Zustand wie den der embryonalen Stammzellen versetzt wird. Diese Zellen heißen dann induzierte pluripotente Stammzellen (iPS).     [...mehr]


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