Home Naturwissenschaften Und der Haifisch der hat Zähne: Interessante Infos zum Gebiss des Meeresräubers

Und der Haifisch der hat Zähne: Interessante Infos zum Gebiss des Meeresräubers

Das Gebiss eines Haifischs ist schon eine unheimliche Sache, nicht nur, dass sich Reihen von Reihen an scharfen Zähnen in seinem Rachen zeigen, sie wachsen auch noch nach.

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Bis zu 35000 Zähne sollen manche Haiarten in ihrem Leben verlieren, denn im Gegensatz zu den meisten anderen bezahnten Tieren wachsen die der Haie in Reihen nach und werden nach Abnutzung abgestoßen.

Haifische und ihre Zähne

Diese Zahnreihen wachsen bereits nach, während die erste Zahnreihe noch genutzt wird und können dann – sollten die vorderen Zähne abgestoßen werden – quasi ausgeklappt werden.

Haifischzähne sind je nach ihrer Nahrung geformt. Für Tiere, die sich von Weichtieren und Schalentieren ernähren, sind die Zähne flach und können so zermahlend eingesetzt werden, während die Carnivore und Jagdtiere unter den Haien spitze Zähne zum greifen haben.

Die besonders gefährlichen Tiere, die sich auch an große Beute wagen, haben übrigens verschiedene Zahnformen im Ober- und Unterkiefer, um große Stücke aus dem Gegner heraus zu beißen.

In der Vergangenheit mythische Glücksbringer

Bis ins 17. Jahrhundert hinein konnten die Menschen Haifischzähne nicht genau einschätzen, wenn sie sie am Strand fanden, weshalb viele dachten, sie seien von der Erde gefallen oder gar Drachenzähne. Erst Fabo Colonna identifizierte sie 1611 korrekt als Haifischzähne.

Davor trugen viele sie als Talisman um ihren Hals, manche zermahlten sie auch zu Staub und nutzten sie für magische Tränke.

In Gegenden, wo Haifischzähne häufiger gefunden wurden, dienten sie auch als Waffen, so wurden nicht nur Pfeile mit ihnen ausgestattet, sondern auch Schlagwaffen. Sie wurden jedoch auch als normale Schneidewerkzeuge oder klassisch als Schmuck verwendet.

Die größten Haifischzähne hatte übrigens der Megalodon mit ca. 17,7cm, aber keine Sorge, das Urgetier ist schon lange ausgestorben und kann daher kein Unheil anrichten.

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