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Das Internet als Wissensspeicher

Das Internet als Wissensspeicher

Seit Anbeginn der Menschheit lernen wir ständig dazu. Das ist natürlich, doch die Evolution hat dem Menschen nur begrenzte Erfahrungsmöglichkeiten eingerichtet. In der heutigen Zeit, in der die Wissenschaft immer neue Erkenntnisse liefert, die durch Medien und Co an uns herangetragen werden, braucht es einen Ort, der dieses Wissen bündelt.

Schnelles Wissen über Wikipedia

Seit 2001 sammelt das Online-Lexikon „Wikipedia“ Informationen und schafft somit eine Art globale, kollektive Klugheit. In zahlreichen Sprachen sammelt das Online-Lexikon Wissen und stellt es dem Suchenden kostenlos zur Verfügung. Der Name Wikipedia setzt sich dabei zusammen aus den Begriffen „Wiki“ (hawaiisch für schnell) und „Encyclopedia“, dem englischen Wort für Enzyklopädie. Gemeint ist damit ein besonders umfangreiches Nachschlagewerk. Als wohl älteste Enzyklopädie gilt die Naturalis historia aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert. Doch vor allem die französische Encyclopédie  (1751 – 1780), hat die Bezeichnung „Enzyklopädie“ für ein Sachwörterbuch durchgesetzt.

Umfassendes Wissen, abgespeichert im Netz

Wikipedia bietet mittlerweile eine unbeschreibliche Bandbreite von Einträgen, die von freien Mitarbeitern unentgeltlich geschrieben und korrigiert werden. Ganze 884 Bücher mit jeweils knapp 500 Seiten müsste man sich ins Regal stellen, wenn man allein die deutschsprachigen Wiki-Einträge zusammenzählen würde. Dagegen kam selbst das Traditionslexikon „Brockhaus“ nicht mehr an, sodass die Produktion Mitte 2014 eingestellt wurde. Für den einen oder anderen mag diese Tatsache einen bitteren Beigeschmack haben, doch das Internet kann auch dazu beitragen, zum Beispiel die Ausbildung zu revolutionieren. Schulen und Universitäten wachsen im Zeitalter der Digitalisierung immer mehr zusammen und Grenzen werden aufgehoben. Das Internet kann die Ausbildung revolutionieren indem Schulbücher auf den Bildschirm gebracht werden und so die Komplexität der Welt innerhalb des Internets erfahrbar machen.

Neben Wikipedia gibt es aber auch noch eine Vielzahl anderer Lexika, in denen gebündeltes Wissen abrufbar gemacht wird. Anders als bei Wikipedia, stehen hinter diesen Online-Lexika Redakteure, die sich beim Verfassen von Texten auf verlässliche Quellen beziehen. Die englischsprachige Encyclopaedia Britannica oder Wissen.de können oft weiterhelfen, wenn guter Rat teuer ist. Selbst für die Glückspielgemeinde gibt es Möglichkeiten, Wissen im Internet abzurufen. Auf https://www.lapalingo.com/de/casino-wiki finden Sie allerhand Wissenswertes rund ums Thema Online Casino.

Löst das Internet das menschliche Gedächtnis ab?

Früher konnten wir uns mühelos die Telefonnummer von Freunden, Verwandten und Bekannten merken, doch das Internet und Handys machen dies heutzutage überflüssig. Insbesondere Jugendliche beziehen ihr Wissen heute überwiegend aus dem Internet. Doch wo einige Kritiker bereits den Untergang der menschlichen Spezies wettern, sieht der Philosoph Michael von Plauen, Professor für „Philosophie des Geistes“ an der Humboldt-Universität in Berlin auch Potenzial. Durch die Nutzung des Internets als quasi kollektives Wissensforum, können kognitive Fähigkeiten zwar verkümmern, so der Philosoph, müssen sie aber nicht. Denn genauso gut kann das Internet dazu beitragen, Fehler zu korrigieren oder eben auch die Telefonnummer des Partners wieder auswendig zu lernen.

Bildurheber: Thinkstock, 480254799, iStock, shutter_m

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