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Finanzberater: Berufsbild und Ausbildungsweg

Das Berufsbild eines Finanzberaters ist nicht einheitlich geregelt und kann sich daher mit der Vermittlung von Versicherungen und Anlageprodukten, aber auch Finanzierungen befassen.

Allerdings gibt es seit geraumer Zeit Zulassungsvorschriften, da insbesondere Finanzdienstleistungen mit der gebotenen Sorgfalt und einem fundierten Fachwissen erbracht werden sollten.

Finanzberater – verschiedene Wege zum Ziel

Das notwendige Fachwissen, um seriös Finanzprodukte vermitteln zu können, wird in entsprechenden Berufsausbildungen, wie zum Beispiel als Bank- oder Versicherungskaufmann, vermittelt, aber auch für Quereinsteiger stehen Ausbildungswege offen. So kann der Abschluss als geprüfter Versicherungsfachmann oder Fachberater für Finanzdienstleistungen entweder direkt bei einer Versicherungs- oder Investmentgesellschaft oder bei der IHK absolviert werden. Die Zulassungspflicht erfordert des Weiteren eine Prüfung der persönlichen finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse, da neben der Sachkunde auch die notwendige Zuverlässigkeit nachgewiesen werden muss. Abhängig von der vertraglichen Vereinbarung wird als selbständiger Finanzberater eine Berufshaftpflichtversicherung vorgeschrieben, bei angestellten Vermittlern übernimmt dies in der Regel der Arbeitgeber. Sie können also unter verschiedenen Möglichkeiten wählen, als Finanzberater eine erfolgreiche Karriere einzuschlagen. Interessante Karrieremöglichkeiten sehen Sie zum Beispiel unter https://www.swisslife-select-karriere.de/.

Selbständig oder angestellt – Sie haben die Wahl

Wagen Sie den Schritt in die Selbständigkeit, sollten Sie im Vorfeld überlegen, ob Sie als abhängiger oder unabhängiger Vermittler von Versicherungen und Finanzdienstleistungen am Markt auftreten wollen. Wenn Sie sich an einen oder mehrere Produktgeber binden, müssen Sie in deren Namen auftreten und deren Interessen vertreten. Machen Sie sich als unabhängiger Makler selbständig, können Sie zum einen auf die Produktvielfalt des gesamten Marktes zurückgreifen, haben aber zum anderen auch eine größere Verantwortung. Sie arbeiten nämlich im Auftrag und in Vollmacht Ihrer Kunden und müssen deren Interessen in den Mittelpunkt Ihrer Arbeit stellen. Eine dritte Möglichkeit wäre die Tätigkeit als Honorarberater, der vollkommen unabhängig von Produktgebern auftritt. Er berät seine Kunden zu Versorgungslücken und den in Frage kommenden Möglichkeiten, diese zu schließen, vermittelt aber nicht selbst Produkte. Für seine Beratungsleistungen erhält er von seinen Kunden ein Honorar.

Finanzdienstleister: gute Perspektiven

Als seriöser Finanzberater können Sie mit einer entsprechenden Berufsausbildung oder auch als Quereinsteiger mit einer geeigneten Fortbildung tätig werden. Sie können dabei entscheiden, ob Sie als selbständiger Finanzdienstleister die Herausforderung annehmen oder im Angestelltenverhältnis bei einer Versicherungs- oder Investmentgesellschaft arbeiten.

Bildquelle: Kzenon – Fotolia

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