Home Wissen Mit Köpfchen planen: Wie viel Haus darf’s sein?

Mit Köpfchen planen: Wie viel Haus darf’s sein?

Durch niedrige Zinsen wird der Bau bzw. der Kauf einer Immobilie für viele Menschen attraktiv.

Immobilienfinanzierung ist eine langfristige Angelegenheit

Eine Bau- oder Immobilienfinanzierung ist eine langfristige Angelegenheit. Auch wenn es einem derzeit finanziell und beruflich gut geht, muss das nicht auf Dauer sein. Die Zukunft lässt sich wenig voraussehen und es kann alles Mögliche passieren. Ein Kind ist dabei sicherlich das freudigste Ereignis, eine schwere Krankheit oder Verletzung, der Tod eines Hauptverdieners oder ein Jobverlust sind die weniger angenehmen Überraschungen im Leben. Bevor man sich also für den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses entscheidet, sollte man am besten mit einem Finanzberater wie http://www.swisslife-select-finanzen.de einige wichtige Punkte klären, denn mit einer entsprechenden Planung lassen sich böse Überraschungen weitestgehend vermeiden bzw. Risiken minimieren. Ein gewisses Restrisiko allerdings wird nicht zu verhindern sein.

Wie viel Haus kann man sich leisten?

Wer eine Immobilie finanzieren will, muss es sich schlichtweg leisten können. Das heißt, es müssen pro Monat Zinsen und Tilgung aufgebracht werden, Versicherungen bezahlt, Reparaturen und Wartungen eingeplant, Steuern berücksichtigt und die Lebenshaltungskosten bedacht werden. Klingt simpel, doch viele Menschen rechnen viel zu großzügig, beispielsweise in dem das verfügbare Einkommen zu hoch eingeschätzt wird. Um einen genauen Überblick über seine genauen Einnahmen und Ausgaben zu erhalten, lohnt es sich über einen längeren Zeitraum hinweg ein Haushaltsbuch zu führen. Das Schönrechnen der eigenen Einnahmen ist allerdings nicht ratsam und kann sich in der Zukunft bitter rächen. Auch variable Gehaltsbestandteile, Bonuszahlungen oder Gewinnbeteiligungen gehören nicht in eine solche Kalkulation.

Zins- und Tilgungszahlungen sollten nicht mehr als 45 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens ausmachen. Darüber hinaus sollte man sich dessen bewusst sein, dass die monatlichen Raten den Lebensstil langfristig beeinflussen werden. So manche Urlaubsreise wird wahrscheinlich zugunsten von Reparaturen, Wartungen, Anschaffungen oder Sondertilgungen ausfallen müssen. Vor allem bei niedrigem Einkommen kann es schnell brenzlig werden. Zwar gibt es keine generelle Untergrenze, ab der von einem Immobilienkredit abzuraten ist, allerdings sollte man bedenken, dass mit dem Kauf jede Menge weiterer Kosten verbunden sind, die alle auf eigene Rechnung gehen.

Drum prüfet wer sich (ewig) bindet

Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, sollte bereits vorher aufpassen, dass aus dem Traum kein finanzieller Alptraum wird. Eine Immobilienfinanzierung ist meist eine Angelegenheit von Jahrzehnten. Doch die Zukunft lässt sich nur schwer planen. Eine optimale Finanzierung gibt es zwar nicht, denn dafür sind die Lebensentwürfe der Menschen viel zu unterschiedlich. Wer sich jedoch der Unwägbarkeiten bewusst ist, nicht zu ehrgeizig kalkuliert und einen entsprechenden Puffer einplant, kann die bestehenden Risiken deutlich minimieren.

Bild: Eisenhans – Fotolia

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