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Puma vs. Adidas – Die Geschichte des Bruderstreits

Puma vs. Adidas – oder der ewige Bruderstreit um Macht und Anerkennung. Dabei hat alles so schön angefangen, als die beiden Dassler Brüder ihr Sportschuhunternehmen Anfang der 1920er Jahren gründeten.

Alles begann in der kleinen fränkischen Stadt Herzogenaurach. Die Weltwirtschaftskrise herrschte und trotzdem tüftelten die Brüder Rudolf und Adi Dassler in der Wäscheküche ihrer Mutter an der Erfindung ihrer Sportschuhe. Rudolf war Marketingchef und Adi der kreative Kopf des Unternehmens. Die Geschäfte der Firma boomten und die Sportschuhe fanden einen hohen Absatz in der Bevölkerung.

Jedoch hassten sich die Brüder nach dem 2. Weltkrieg auf einmal. Keiner weiß bis heute eigentlich warum. Es gibt viele Gerüchte um den Bruderstreit zwischen den Dasslers. Die einen erzählen sich, dass Rudolf sauer war, weil er in den Krieg ziehen musste und Adi in der Heimat weiter arbeiten konnte und seinen Bruder nicht so schnell wie möglich aus amerikanischer Gefangenschaft geholt hat. Wiederum andere erzählen, dass Rudolf eine Affäre mit seiner Schwägerin Käthe hatte und der Chauffeur von Adolf Dassler verbreitete die Nachricht, dass Rudolf mit seiner Frau regelmäßig Urlaub auf Firmenkosten gemacht hat.

1948 trennte sich die Wege der beiden Brüder endgültig. Adi gründete das Unternehmen „Adidas“ und Rudolf schuf unter seinem Spitznamen „Puma“ eine andere Sportfirma. Das Städtchen Herzogenaurach war nun in zwei Zonen geteilt – nördlich des Flusses Aurach war Puma-Gebiet und südlich Adidas-Land.

Jedoch war die Rivalität weiterhin spürbar. Der Kampf um Macht und Anerkennung ging weiter. Beide Brüder buhlten ständig um die Gunst bekannter und erfolgreicher Sportler, die die Marken während eines öffentliches Auftritts tragen sollten. Dabei waren alle gemeinen Mittel erlaubt. So war es nicht ungewöhnlich, dass sich Adi und Rudolf gegenseitig ausstachen, indem sie Sportler abgeworben haben.

Der Streit gipfelte Anfang der 1950er, als Rudolf Dassler die Zusammenarbeit mit der Deutschen Fußballnationalmannschaft kündigte, weil der damalige Trainer Josef Herberger 1.000 Mark Honorar für das Tragen der Puma-Kleidung verlangte. Adi Dassler nutzte die Gelegenheit und bei der Weltmeisterschaft liefen die deutschen Fußballer in Adidas-Kleidung auf den Platz und tun es bis heute. Auch nach dem Tod der beiden Brüder ist der Streit allgegenwärtig.

Mehr Informationen zu Adidas unter http://www.fashionlinesite.com/adidas und Puma unter http://www.fashionlinesite.com/puma.

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