Home Wissen Tragbare Festplatten – Datentransport & Datensicherung leicht gemacht

Tragbare Festplatten – Datentransport & Datensicherung leicht gemacht

Um Daten zu transportieren kann man auf verschiedene Möglichkeiten zurückgreifen: Flash-Speicher zum Beispiel, wie er in USB Sticks oder Speicherkarten benutzt wird oder man verschickt die Daten über das Internet per E-Mail oder brennt sie auf CD’s oder DVD’s. Will man jedoch Dateien transportieren, die viel Speicherkapazität benötigen sind tragbare Festplatten die beste Lösung. Sie bieten ein Vielfaches der Kapazität der anderen aufgezählten Medien und sind trotzdem noch transportabel. Außer der Möglichkeit, Daten zu transportieren, bieten tragbare Festplatten die Möglichkeit die eigenen Daten zu sichern um sich vor Datenverlust zu schützen. Viele Platten bieten dabei die Möglichkeit mit mitgelieferten Programmen automatisch Backups der Daten des angeschlossenen PCs zu machen.

Gerade heute wo alles nur noch digital gespeichert wird, sollte man darauf achten dass man die Daten umso mehr speichert um einem Verlust vorzubeugen. Urlaubsbilder, Musik und wichtige Dokumente werden heute oftmals nur in digitaler Form behalten und obwohl man nach einem Festplattencrash meist alle Daten wiederherstellen kann, ist dies um ein Vielfaches teurer als der Kauf einer externen Festplatte.

Technische Daten

Festplatten arbeiten zur Speicherung von Informationen mit Magnettechnik. Leseköpfe lesen die Informationen aus mehreren übereinandergelegten Scheiben heraus. Diese Technik ist vor einer Erschütterung zu schützen, da dies zu Dateiverlust führen kann. Tragbare Festplatten, sowie auch interne Festplatten gibt es in verschiedenen Größen. Diese werden standartmäßig in Zoll angegeben, wobei damit nicht die Breite oder Länge der Festplatte gemeint ist, sondern der Durchmesser der Platten innerhalb des Gehäuses. Hatte die erste Festplatte in den 50’ern noch einen Durchmesser von 24″ haben die größten, mittlerweile noch erhältlichen tragbare Festplatten, einen Durchmesser von 3,5″. Die kleineren, ebenfalls üblichen, Größen betragen 2,5″ und 1,8″. Je kleiner die Festplatte, umso weniger Strom wird benötigt und gleichzeitig wird die Festplatte umso sicherer vor Stößen und Erschütterungen geschützt. Kleinere Modelle wurden in der digitalen Fotografie genutzt, wurden nun aber abgelöst durch Flashspeicher. Je größer die tragbare Festplatten sind umso mehr Speicherplatz bieten diese und umso günstiger erhält man diesen.

Die Unterschiede liegen im Detail

Die tragbare Festplatten unterscheiden sich in vielen Qualitätsmerkmalen. Oftmals sind Markenplatten von besserer Qualität weshalb von unbekannten Herstellern in der Regel abgeraten wird. Auch bei den Schnittstellen unterscheiden sich die !tragbare Festplatten untereinander. So gehört eine USB 2.0 bzw. in naher Zukunft USB 3.0 zum Ausrüstungsstandard. Aufgrund höherer Datendurchsätze ist ein FireWire Anschluss ebenfalls ratsam, dieser ist jedoch auf den meisten Motherboards, und somit an den meisten PCs standartmäßig nicht zu finden. Jedoch kann man diese leicht nachrüsten. Auch e-SATA sollte nicht vergessen werden. SATA ist die Standartschnittstelle bei normalen, internen Festplatten. E-SATA bietet die Vorteile dieser Schnittstelle (z.B. Hoher Datendurchsatz) nun auch bei !tragbare Festplatten, jedoch ist auch diese Schnittstelle nicht bei jedem PC zu erwarten.

Der Nutzen von Netzwerkfestplatten

Falls man mit mehreren PCs auf die Festplatte gleichzeitig zugreifen möchte, sollte man sich nach Netzwerkfestplatten umschauen. Auf diese kann man mit mehreren Computern und Laptops gleichzeitig zugreifen ohne die Festplatte abstecken und wieder anschließen zu müssen. Man kann auch komplett ohne Kabel nur per Wireless Lan auf die Daten zugreifen, somit ist man auch nicht mehr an eine bestimmte Arbeitsstelle gebunden.
Auch Multimediafestplatten, also tragbare Festplatten mit Anschluss an den Fernseher oder die Stereoanlage sind eine Überlegung wert.

Foto: David Baker

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