Moderne Kalenderführung – digital oder analog?

Die unverzichtbare Basis einer effizienten Zeitplanung ist immer ein gutes Kalendermanagement. Wie das konkret aussieht und welcher Kalender sich dafür am besten eignet, hängt von einigen einfachen Faktoren wie Speicherfrist, Übersichtlichkeit, Anzahl der Termine und natürlich auch den persönlichen Vorlieben ab.

20. Jahrhundert vs. 21. Jahrhundert

Auch wenn das kommende Zeitalter ganz deutlich digital sein wird, gibt es noch gute Gründe, bei den Kalendern auf die alten Papiervarianten zurückzugreifen. Einer ist sicher die Bequemlichkeit, denn vielen Benutzern fällt das schnelle Aufschreiben der Termine leichter als das mühsame Eintippen auf einem relativ kleinen Display. Auch die Bedienbarkeit moderner Kalenderlösung spielt hier eine entscheidende Rolle, da diese oft mit Funktionen überfrachtet sind. Diese zusätzlichen Module wie ein integriertes Adressbuch oder das Erinnern an wichtige Termine erweitern zwar die Einsatzmöglichkeiten, schränken aber die Übersichtlichkeit mitunter stark ein. Ein weiteres Problem ist das Synchronisieren der unterschiedlichen Geräte untereinander, denn hier wurde noch kein einheitlicher Standard geschaffen. Deshalb gehören gerade in nicht homogenen Lösungen mit mehreren Betriebssystemen Probleme beim Datenabgleich zum Alltag.

Unterschiedliche Voraussetzungen erfordern individuelle Lösungen

Ein wichtiger Grund, seine Termine analog aufzuzeichnen, ist rechtlicher Natur. Die Aufbewahrung von Akten im laufenden Geschäftsbetrieb erfordert viel Platz und ein separates Archiv, ist jedoch juristisch sicherer, als es bei digitalen Kopien der Fall ist. Ein handschriftlich geführter Kalender ist zudem besser gegen Manipulationen gesichert, da jede Änderung unwiderrufliche Spuren hinterlässt. Deshalb ist es immer sinnvoll, rechtlich relevante Daten in einer einfachen, sicheren und störungsfreien Form verfügbar zu halten. Auf diese Weise werden Unstimmigkeiten vermieden und die Risiken minimiert.

Kooperation statt Konfrontation

Anstatt also auf ein einheitliches System zu setzen, ist es vielmehr vorzuziehen, eine günstige Kombination aus beiden Kalenderformen zu entwickeln. Dies schützt die Aufzeichnungen relativ zuverlässig vor Pannen und Störungen, die in der modernen Elektronik nicht auszuschließen sind. Die Gewichtung bleibt dabei dem persönlichen Interesse überlassen, doch gerade bei wichtigen Terminen und Notizen gilt der alte Grundsatz: Doppelt hält besser. Weitere Tipps zur Kalenderführung finden Sie auf notizbuchblog.de.

Bild von: raven – Fotolia

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